Botswana Reise & Safari Reportagen

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AFRIKA aktuell - Das Reisen, Safari und Tourismus Magazin für Botswana und Süd-Ost-Afrika
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Botswana Safaris
Im Mokoro durch das Okawango Delta: Mit dem Einbaum auf dem Okavango unterwegs
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
94 Prozent des Okavango-Wassers verdunsten!
Der Fluss, gespeist von den reichlichen Niederschlägen im Hochland von Angola, "verliert" den Zweikampf um sein Fortkommen also nicht direkt gegen die endlosen Sandböden der Kalahari, sondern wird von diesen nur gestoppt, um sich von der Sonne gen Himmel saugen zu lassen.
Trotzdem: 15.000 Quadratkilometer an Sümpfen und Überschwemmungslandschaften müssen erst einmal bewässert werden.
Riesige Papyrusdickichte, über 3 Meter hoch und dicht wie eine Wand, oder weitausgedehnte Schilfwälder werden immer wieder durchzogen von kleinen und engen Kanälen, die oft nicht tiefer sind als 50 Zentimeter.
Das ideale Fortbewegungsmittel durch dieses Labyrinth ist und bleibt das durch Menschenhand betriebene Einbaumkanu, Mokoro genannt. Es wird tatsächlich aus einem einzigen Stamm gefertigt, was in der Regel etwa ein Jahr lang dauert.
Wer sich also ins Delta wagt, wird bestimmt auch im Mokoro landen. Unser Tipp: Nehmen Sie sich eine Plastiktüte als trockene Unterlage mit, Repellents gegen Insekten und sorgen Sie unbedingt für Sonnenschutz (Hut, Baseball-Cap, Sonnencreme), nicht umsonst VERDUNSTEN 94 Prozent des Okavango in der starken Sonne.
Umgekippt ist übrigens noch sehr selten eines - dafür sind die einheimischen Guides einfach zu geschickte Steuermänner!
Die Mokoro-Galerie, klicken Sie bitte auf das gewünschte Vorschaubild...
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