Kenia Reise Reportagen

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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Kenia
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Kenia
Die Beach Operators
besucht von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
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John M. Simba, Shanzu Beach.
Mobil-Tel.: +254-722-650315
p.o. box 92584 Mombasa, Kenia
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Gladys Mwokozi Nyawa, Shanzu Beach.
p.o. Box 10111
Bamburi, Mombasa, Kenia
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Harrison P. Nzia, Shanzu Beach
p.o. box 92584 Mombasa, Kenia
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Die Szene hat etwas bizarres, erinnert fast an einen Tierfilm von Jacques Costeau: Dort schlüpfen die kleinen Meeres-Schildkröten aus ihrem Nest hoch oben am Strand, und auf dem Weg zum rettenden Wasser stürzen sich Möwen und andere Raubvögel auf sie.
Natürlich ist hier alles viel harmloser. Und doch, jeder Tourist, der sich aus dem Sperr-Bereich der Hotelanlage, also dem Areal, auf dass sich die Beach Boys nicht vorwagen dürfen, in Richtung Meer begibt, wird sofort umlagert und mit den verschiedensten Angeboten überhäuft.
Vor allem, wenn er noch vornehm blass ist und somit als Neuankömmling auszumachen ist.
Für viele Urlauber ist dies einfach nur lästig und sie reagieren genervt. Doch man kann es auch einmal anders sehen. Dies hier sind auch die Kenianer, in deren Land wir Gäste sind. Und die hier versuchen,. über die Runden zu kommen, die hier auch einem harten Konkurrenzkampf ausgesetzt sind.
Also Kommando zurück und das Ärgern einstellen!
Step 1: Jambo sagen und den Dialog suchen. Man lacht hier gern, man macht gern Scherze, es sind durchwegs nette Menschen und Sie werden über die Sprachkenntnisse überrascht sein, die hier einige besitzen. Englisch, Deutsch, Italienisch, oft kein Problem! Und wenn man über die ersten Begrüssungs-Standardfloskeln hinaus ist, wird es oft ein interessantes Gespräch.
Step 2, der Business: Kaufen Sie zunächst nichts! Nicht am ersten Tag, nicht am zweiten, machen Sie von Anfang an klar, dass Souvenirs nur ganz zum Schluss erworben werden. Und es gibt schöne Sachen hier am Strand.
Step 3: Die Jungs hier sind clevere Geschäftsleute! Lassen Sie sich die Preise aufschreiben, lernen Sie Ihren persönlichen Handelspartner kennen, und verhandeln Sie dann auch mit diesem. Ziel, wenn man dies pauschal sagen kann: 30% vom Ausgangspreis, oder eben soviel, wie Ihnen die Souvenirs Wert erscheinen. Shopping bei den Beach Boys ist eben auch Sympathie-Sache...
Und immer auch zuerst in den Hotels sowie Shops in den Villages die Preise abchecken und vergleichen! Kaufen und bezahlen Sie auch nur das, was Sie wirklich gleich mitnehmen werden, oder würden Sie weltweit ein anderes Geschäftsverhalten an den Tag legen?
Finger weg, und dies lehrt die Erfahrung, die andere Touristen schmerzlich machen mussten, Finger weg von Safaris oder anderen Ausflugs-Angeboten. Die Autos oder Busse sind oft in schlechtem technischen Zustand, oder es hapert an der Versicherung für Sie als Insassen, und es ist auch schon vorgekommen, dass bei einer Panne im Busch oder gar bei einem Unfall der Fahrer einfach auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Fazit: Nicht Schnäppchen mit Reinfall verwechseln! Diese Touren immer über die Hotels buchen!
Wer lange Haare hat und sich landestypische Rasta-Zöpfe machen lassen will, kein Problem. Zunächst kein Problem. Man sitzt den halben Tag am Strand und hat eine gute Zeit, während sich ein bis zwei bis drei Paar Hände ums Flechtwerk bemühen. Der Preis für diese Dienstleistung ist sicher auch nicht zu hoch. Bedenken Sie aber, dass die Zöpfe unheimlich fest sitzen werden, und Sie sie oftmals nie mehr aufbekommen, ausser mit einer Schere. Doch Wie war das noch? Schönheit ist eben auch mit Leiden verbunden...
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