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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Kenia
Das Buffalo Camp am Masai Mara National Reserve
besucht und empfohlen von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
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Nett im Design: Man hat sein eigenes Reich
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Einfach, aber sauber: Das Safari-Chalet von innen
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Bedingt durch die Höhenlage auf 1676 Metern kann es vor allem nachts sehr frisch werden
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Die Skytrail- Maschine setzt wie gewohnt sicher und pünktlich auf dem Airstrip auf. Das also ist die in Wildlife-Kreisen schon fast legendäre Masai Mara. Flach, wenig mit Bäumen bestanden, aus der Luft ein Meer gelben Grases.
Der schelle Griff zum Handgepäck, zwei Minuten fahrt mit dem Range Rover und man steht bereits im Eingangsbereich des Mara Buffalo Camps, und somit auch 1676 Meter über dem Meeres-Spiegel, wie das Schild am Eingang verdeutlicht.
Ein Welcome-Drink, serviert von einem echten Maasai-Krieger, ein schneller Check-In, der durch die Verwendung der African Safari Club-Karte sehr schnell abläuft und schon befindet man sich in seinem kleinen Safari-Chalet.
Das Zimmer ist einfach eingerichtet, aber top-sauber und mit Dusche und WC ausgestattet. Praktisch: Im Bad gibt es 220 Volt, ideal, um Akkus aufzuladen, und die Spannung steht 24 Stunden am Tag zur Verfügung.
Viel Holz als Baumaterial schafft die echte Safari-Atmosphäre, und der Room-Boy hat handschriftlich auf einer Serviette einen mehrzeiligen Willkommens-Gruss verfasst. Verziert mit ein paar Blümchen ist dies ein wirklich individueller und warmherziger Empfang, erzeugt mit ganz einfachen Mitteln.
Viel Zeit zum Relaxen bleibt erst einmal nicht, denn der Camp-Manager bittet bereits zum Briefing. Direkt über dem Mara Fluss, an dem sich das Buffalo Camp befindet, trifft man sich auf der dort befindlichen Aussichtsplattform und bekommt den Ablauf der nächsten drei Tage und zwei Nächte kurz und kompetent erklärt.
Natürlich auf Deutsch, aber auch Englisch oder Französisch und Italienisch wäre kein Problem, beim ASC ist man auf internationale Gäste eingerichtet. Was allerdings die Hippos beitragen möchten, die unten im Fluss sitzen ständig in den Vortrag grummeln, bleibt unklar.
Früher war hier einmal ein fixes Grosswildjäger-Zeltlager, doch die Zeiten sind längst vorbei und heute haben die 65 Chalets in etwa Platz für um die 130 Touristen, die nur noch zur Kamera greifen, und nicht zum Gewehr.
Diese Häuschen sind, wie oben schon angesprochen, einfach möbliert, aber bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem im Bezug auf das Safari-Programm, für das man schliesslich hier ist. Wer seinen Kenia-Urlaub auf einem Luxus-Zimmer verbringen möchte, ist hier fehl am Platz.
Doch keine Sorge: Auch wenn man sich im Camp aufhält, wird einem die Zeit nicht lang. Es gibt eine urige Bar, mit eiskaltem guten kenianischen Tusker-Bier gegen grosse Tages-Hitze, mit warmen Getränken gegen morgendliche oder abendliche Kühle oder auch mit Long-Drinks für den Absacker nach dem Diner.
Das Diner wird im Speise-Saal gereicht, der ebenfalls urig gestaltet ist und in dem ein grosser offener Kamin mit prasselndem Feuer für eine heimelige Atmosphäre sorgt.
Auch draussen unter freiem Himmel gibt es eine Feuerstelle, um die herum man sich im offenen Rund setzen kann. Nachts bewachen Askaris, also Wachmänner das Camp und begleiten die Gäste von und zu ihren Unterkünften. Denn auch im Buffalo Camp ist man mitten im Busch und die wilden Tiere besuchen auch hier den Innenbereich regelmässig. Safety first!
Und: Im Camp selber gibt es auch tagsüber Tiere! Hier hat sich so etwas wie ein kleines Waisenhaus etabliert, mit Impalas, Zebras und Warzenschweinen.
Wenn auch die lieben Kleinen mittlerweile in die Pubertät gekommen sind und sich Menschen gegenüber schon auch einmal etwas rüpelhaft verhalten.., also auch hier erst einmal etwas abwartend sein, auch wenn diese Tiere es absolut nicht böse meinen.
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