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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Kenia
Das Crocodile Camp am Tsavo East National Park
besucht und empfohlen von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
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Der Airstrip liegt genau vor dem Camp
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Urig: Die Unterkünfte im Crocodile Camp
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Auch das Interieur ist authentisch und im Safari-Stil gehalten
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Das Crocodile Camp macht seinem Namen alle Ehre. Es liegt, in Nähe des Sala Gates als Eingang in den Tsavo East National Park, malerisch am Hochufer des Galana Rivers. Aber keine Angst, der Fluss schafft es so gut wie nie aufs Camp Level, ausser es herrscht extremes Hochwasser, aber das ist in diesem trockenen Gebiet äusserst selten.
Genausowenig schaffen es die Krokodile, die in stattlicher Grösse und Zahl unten am und im Fluss liegen, und die dem Camp den passenden Namen verleihen, hier heraufzuklettern. Sie sind somit nur ideale Fotomotive und Beobachtungsobjekte für die Gäste, mit einer einzigen Ausnahme: Abends, nachdem man als Tourist den romantischen Sonnenuntergang und ein sehr gutes Diner genossen hat, werden auch die Krokodile gefüttert. Und da sollte man nur mit grösster Vorsicht oben auf der Schutzmauer sitzen, um nicht ein unnötiges Risiko einzugehen.
Doch ist es überhaupt sinnvoll, so ein Spektakel zu inszenieren? So wild es dann auch wieder nicht, denn man ist hier im Busch und nicht im Zirkus. Und für die Crocs dort unten ist dies eine absolut freiwillige Angelegenheit. Hat eine der Panzerechsen draussen im oder am Fluss Beute gemacht, lässt es sich oft monatelang nicht blicken, denn es ist einfach nur satt. Die paar Hähnchenteile, die hier verfüttert werden, sind also höchstens Appetit-Häppchen.
Das Camp an sich ist schön gestaltet und natürlich ganz im Safari-Stil erbaut. Goldene Wasserhähne sucht man vergebens, dafür ist es sauber und grundsolide eingerichtet, mit allem, was man von einem Camp erwartet.
Man wohnt in einem der 14 stabilen Bungalows, natürlich mit Bad und WC im Inneren, oder in einem der ebenfalls gut ausgestatteten Zelte. Und auch ein VIP-Haus, das Out-of-Africa Royal stünde für die besonderen Anlässe bereit, wie etwa für ein Hochzeitspärchen.
Insgesamt finden in etwa 70 Gäste Platz im Camp.
Sprachprobleme gibt es keine, die Crew ist multi-lingual und Deutsch jederzeit verfügbar.
Die Anreise erfolgt am besten via Fly-In-Safari, während der man einfach direkt auf dem Air-Strip vor dem Camp landet. Dies erpart einem wirbelsäuleschonend eine stundenlange und holprige Busfahrt von Mombasa aus.
Um die 60 Angestellte kümmern sich vor und hinter den Kulissen ums Wohl der Gäste, und man muss dieser Leistung eine hohe Anerkennung zollen, denn schliesslich muss das Camp relativ autark und abseits der Zivilisation existieren.
Übrigens sind die Sicherheitsleute auch nachts bemüht, das Camp so sicher wie möglich zu halten, trotzdem sollten Sie aber Ihre Unterkunft nicht verlassen. Hippos grasen mit Vorliebe auf dem englischen Rasen, und auch Elefanten haben oftmals Lust auf das frische Grün der Bäume im Camp.
Wundern Sie sich also nicht, wenn nachts einmal das Dach ihrer Hütte wackelt, es ist nur ein Dickhäuter, der gerade seinen Mitternachts-Snack geniesst...
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