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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Komoren - Reise Highlights
Land und Leute
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Eine Frau auf dem Marktplatz von Moroni, der Hauptstadt von Grande Comore. Die Maske besteht aus Korallensand, Lehm und weiteren farbigen Zutaten.
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Die Geschichte der Comoren Die Besiedelung der Comoren erfolgte etwa um das 6. Jahrhundert herum. Ende des 15. Jahrhunderts wiederum entdeckten arabische Seeleute die Inseln für sich und nannten sie "kamar", Inseln des Mondes.
Überwiegend Islam Auch heute sind 97% der Bevölkerung islamistisch (Sunniten). Und genau wie andere Muslime hat ein Mann auch auf den Comoren das recht, bis zu vier Frauen zu ehelichen.
Grande Marriage, das Inselritual! Doch der Preis ist hoch - ein Kilo Gold als Gegenwert erwartet der Brautvater für seine Erstgeborene.
Für sie hat die Familie auch, oftmals über viele Jahre, ein Haus gebaut. Überall auf den Inseln sieht man deshalb Häuser in diversen Baustadien.
Stimmt der Preis, folgt die Grande Marriage, eine Zeremonie, wie sie nur die Comoren kennen.
Acht Tage dauert das Fest, es kostet - und das ist sogar die Regel - sämtliche Ersparnisse, doch je besser die Hochzeitsfeier, desto höher der spätere soziale Status.
Das Haus gehört übrigens zeitlebens der Frau - ist sie unzufrieden, muß der Mann ausziehen!
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