Komoren Reisen
Insel-Karte
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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Komoren - Highlights aus dem Reich der Düfte
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Die Blüte, aus der die Düfte sind: Der Ylang-Ylang Baum wird auf den Comoren in großen Plantagen kultiviert. Ein Dufterlebnis, das man live erlebt haben muss...
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Auf dem Markt in Moroni gibt es alle verführerischen Düfte und Aromen schon praktisch in kleine Fläschchen abgefüllt. Handeln Sie...!
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Vanille und Ylang Ylang Zwei Dinge werden Ihnen auf den Comoren regelmäßig begegnen - Vanille, und die Plantagen des Ylang-Ylang (sprich nyang nynang).
Dabei handelt es sich um die Baumart Cananga odorata, die zur Pflanzenfamilie der Anemonengewächse (Anonaceae) gezählt wird. Das Ursprungsland des Ylang-Ylang-Baums sind eigentlich die Philippinen. Die Bäume werden bis zu 20 Meter hoch.
Die großen, gelblich weißen Blüten verströmen einen intensiven, süßen Duft.
Die Ernte
Ylang-Blüten werden nur einmal im Jahr am frühen Morgen geerntet, und müssen sofort weiterverarbeitet werden. Ylang Ylang bildet sehr oft die Basis für viele weltbekannte Parfums.
Das aufwendig und durch mehrstündige Destillation mit Wasserdampf gewonnene Ylangöl ist hellgelb bis gelbbräunlich. Wichtige Inhaltsstoffe des Ylang-Extraktes sind etwa das Linalool, aber auch Benzylacetat, Germacrene, Safrol, Benzylbenzoat und Caryophyllene.
Ylang ist mild und eignet sich auch für empfindliche Hauttypen.
Inselrundfahrt und Exkursion auf der Insel der Düfte
Bei einer Inselrundfahrt sollten Sie sich die weiteren Pflanzen wie Zimt oder Pfeffer zeigen und erklären lassen. Außerdem sehenswert - die Klippe der Piraten! Dort wählten die Frauen eines Dorfes den Freitod, nachdem ihre Männer den Kampf gegen Piraten aus Madagaskar verloren hatten!
Moroni - die Hauptstadt Der Besuch des Marktes in Moroni ist ein Pflicht-Ausflug. Es gibt Textilien, und es gibt die verschiedensten angenehmen (und schon mal eine Nase voll "Fisch", wenn man den entsprechenden Stand passiert...) Gerüche.
Neben dem duftenden Ylang-Ylang-Öl gibt es auf dem Markt noch andere Duft- und Aromaextrakte und Gewürze aus heimischem Anbau.
Die Vanille etwa wird auf der Insel überall angeboten.
Sie ist eine Kletterpflanze, stammt aus Mexiko und war bereits den Azteken bekannt. Nachdem das mexikanische Monopol 1819 durch die Einfuhr von Stecklingen nach Java gebrochen worden war, breitete sich der Anbau in den Tropen weiter aus.
Der Gouverneur der Insel Bourbon (heute Réunion) erhielt 1822 Stecklinge aus Frankreich und so gelangte die Vanille in den Indischen Ozean.
Das Aroma wiederum entsteht erst durch aufwendige Weiterverarbeitung, durch abwechselndes Sonnentrocknen und Schwitz-Gären. Vanille hat also zurecht ihren Preis, auch auf den Comoren. Trotzdem lohnt es sich, auf dem Markt erst einmal kräftig zu feilschen...
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