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La Reunion Reisen

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La Reunion Reiseveranstalter

La Reunion Reisen bei Experten buchen!
Lohnt sich diese Spezialisierung im allgemeinen und vor allem für den buchungswilligen und dabei doch preisbewussten User?
Afrika aktuell fragte bei Wolfgang Därr von Trauminsel Reisen nach...

Reiseveranstalter La Reunion Wolfgang Daerr
Wolfgang Därr von Tauminsel Reisen ist auf die Inseln im Indischen Ozean, also auch auf La Réunion, spezialisiert.
Sein Team und er planen gern den perfekten Urlaub für Sie

Afrika aktuell: Für wen, also für welche Zielgruppe eignet sich die Insel La Reunion besonders?


Wolfgang Därr: Was mich als Reiseveranstalter für La Réunion so fasziniert: Es ist eine in Deutschland weitgehend unbekannte Vulkaninsel, deren beeindruckende Krater bis zu 3.000 m in den Himmel ragen.

Anders als die meisten französischen Überseegebiete wird die Insel nicht nur von Frankreich verwaltet, sondern sie ist ein Département Frankreichs, wie alle anderen zu Frankreich gehörenden Regionen in Europa. La Réunion ist daher ungewöhnlich gut entwickelt, steckt doch sowohl Frankreich viele Euro in diese wirtschaftlich vergleichsweise schwache Region, sondern auch die EU.

Das führte zu einem ausgezeichneten Strassennetz, zu erstklassiger Qualität der Kommunikationsmittel und hervorragenden Mietwagenangeboten. Alles das ist auf mitteleuropäischen Niveau.

Ausserdem ist die Insel in das System der "Grand Randonnées" - der für ganz Frankreich in gleicher Weise ausgeschilderten und in Büchern dokumentierten Wanderwege - eingebunden.

Und schließlich gibt es rund um die Westküstenstadt St. Gilles les Bains auch sehr schöne, weiße Strände, gute Strandhotels, Tauchbasen und Wassersportbasen.

Nimmt man alle diese Eigenschaften zusammen, kommt eine Vielfalt an Urlaubsmöglichkeiten zustande: Rundreisen mit dem Mietwagen und an verschiedenen Inselseiten und in den Bergen vorausgebuchten Etappenhotels, Wanderferien von Hütte zu Hütte, die sich in den Bergen und den noch wilden und unerschlossenen, von tropisch Dschungel bedeckten Vulkankartern befinden. Es gibt einfache Wanderungen ebenso wie "alpine" Besteigungen bei denen sehr gute körperliche Kondition und vor allem Schwindelfreiheit erforderlich sind.

Schliesslich kann man auf der Insel auch schöne Badeferien verbringen. Am Schönsten aber ist es, all diese Möglichkeiten miteinander zu verbinden. Ein paar Tage mit dem Mietwagen die so unterschiedlichen Regionen der Insel erkunden, ein paar Tage in den Bergen wandern und ein paar Tage am Strand erholen!


Afrika aktuell: Was fällt Ihnen noch spontan zu La Réunion ein?


Wolfgang Därr: La Réunion sollte man mit "Abenteuergeist" besuchen. Nicht weil Gefahren oder Schwierigkeiten den Besucher erwarten, sondern weil man mit einer anderen Mentalität umgehen muß. La Réunion ist afrikanisches Frankreich mit Einflüssen aus Indien und China. Deutsche Tugenden wie "Pünktlichkeit" und "Zuverlässigkeit" haben eher geringen Stellenwert.


Afrika aktuell: Welche persönlichen Erfahrungen verbinden Sie mit der Destination?


Wolfgang Därr: Jedesmal wenn ich La Réunion besuche, bin ich von den rasanten Fortschritten auf der Insel überrascht. Vor 20 Jahren war das noch eine arme Insel mit sehr wenigen, schlechten Strassen, kaum Autos, kaum Hotels. Heute ist vor allem die Westküste mit Autobahnen erschlossen, große Hotels bieten guten Komfort und man fühlt sich fast wie in Frankreich.

Die Mentalität der Réunionais ist keineswegs auf Profit und Organisation ausgerichtet, wie man aufgrund des äusseren Scheines zunächst glauben könnte. Es herrscht in den Seelen und Herzen nach wie vor die kreolische Ruhe und Gelassenheit wie vor Jahrzehnten.



Afrika aktuell: Welche Insider-Tipps würden Sie zur für La Réunion noch geben?

Wolfgang Därr: Vieles, was man wissen und berücksichtigen sollte, ist oben gesagt. Man sollte sich nicht vom "europäischen" Schein täuschen lassen, denn La Réunion ist eine afrikanisch-kreolische Insel, die erst seit 2 Jahrzehnten einen Aufbruch erlebt.

Urlauber sollten selbst aktiv zu werden, sich umsehen und die Vielfalt genießen. Wer sich eine oder zwei Wochen an einen der Strände von St. Gilles legt, hat das Schönste verpasst.


Afrika aktuell: Nun haben Sie uns ja so einiges über La Réunion erzählt, aber, wer ist eigentlich Trauminsel-Reisen?

Wolfgang Därr: Nach dem Jura-Studium gönnte ich mir eine juristische Auszeit und baute mit meinem Bruder Klaus und meiner Schwägering Erika, den "Därr's Expeditionsservice" auf.

Ich verlegte Reiseführer (Globetraveller Reiseführer) und verhandelte mit Autoren. Bis mich selbst die Sehnsucht ergriff, bisher unbekannte Tourismusgegenden zu rechechieren und in einem Reiseführer darzustellen. Madagaskar war prädestiniert dafür, denn niemad wusste Anfang der 80er Jahre etwas über dieses Land, es gab keine Reiseführer, nur das Lied "Wir lagen vor...".


Um das Buch auch verkaufbar zu machen reiste ich ein halbes Jahr durch Madagaskar, auf die Seychellen, nach Mauritius und nach La Réunion sowie auf die Komoren. 1982 schrieb und verlegte ich dann das erste "Reisehandbuch zu den Inseln des westlichen Indischen Ozens".

Als mich ein Jahr später der Du Mont Verlag fragte, ob ich einen Reiseführer zu den Seychellen für ihn schreiben möchte, sagte ich spontan ja und reiste 3 Monate dorthin - und lernte dort meine jetzige Frau Maisie kennen.

Durch die Bücher angeregt, riefen mehr und mehr Menschen bei uns an und baten meine Frau und mich um Rat vor der Reise. Das Telefon klingelte sogar um Mitternacht, weil jemand wissen wollte, ob das Hotel "xy" empfehlenswert sei.

Und sie fanden vor allem die Antworten der einheimischen Maisie überzeugend. "Wenn schon, dann richtig", sagten wir uns und gründeten 1984 "Trauminsel Reisen, Maisie und Wolfgang Därr GmbH" den ersten Reiseveranstalter Deutschlands, der sich auf die Inseln des westlichen Indischen Ozeans spezialisierte. Heute sind wir nicht mehr der einzige "Spezialist", aber größte und sicher der erfahrenste. Ich arbeitete damals schon ein paar Jahre als Rechtsanwalt, Maisie baute die Reiseveranstaltung auf. Anfang der 90er Jahre wurde uns das zu viel und ich entschied mich, "fulltime" bei Trauminsel Reisen einzusteigen.

Und jetzt pflege ich weiterhin nebenher mein Hobby, das Schreiben von Reiseführern über die Inseln des Indischen Ozeans. Momentan gibt es 5 davon. 3 sind in der Reihe "Du Mont Richtig Reisen" erschienen (Seychellen, Mauritius, Madagaskar), einer in der Taschenbuchreihe des gleichen Verlags (Malediven).

Ein weiteres Buch wurde in der "Reise Know How Serie" (Madagaskar / Komoren) verlegt, in der noch dieses Jahr ein zweites Buch erscheinen wird (Mauritius / La Réunion). Daneben verfasse ich kürze Artikel für Reisezeitschriften, und in "Destinationsspecials". Den HB-Bildatlas zu den Insel des westlichen Indischen Ozeans habe ich komplett geschrieben, für das entsprechende "Special von Geo Saison" habe ich Teile geschrieben und ein "Merian" zu dieser Region ist in Vorbereitung.

Afrika aktuell: Was für Vorteile hat man, wenn man via Trauminsel-Reisen bucht?

Wolfgang Därr: Der wichtigste Vorteil einer Buchung bei Trauminsel Reisen ist die Kompetenz der Beratung. Ein weiterer Vorteil sind unsere Prospekte, die mit zusammen fast 200 Seiten (Seychellen, Mauritius, Madagaskar und "Island Dreams") schon kleine Reiseführer sind und in denen alle "FAQs" in anschaulicher Weise beantwortet werden. Auch ist es für den Gast ein grosser Vorteil, dass alle touristischen Unternehmen auf den Inseln Trauminsel Reisen und unsere Zuverlässigkeit seit fast 2 Jahrzehnten kennen.

Das erleichtert uns und unseren Gästen vieles. Unsere Programme sind auch nicht auf "Standardreisen" beschränkt, sondern wir bieten alles, was machbar und sinnvoll ist. Nur zu teure Hotels (Preis- / Leistungsverhältnis) bieten wir nicht an und zu unsichere Reisen organisieren wir nicht. Besonders für Madagaskar möchten immer wieder Gäste Reisen von uns organisiert bekommen, die mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht korrekt und problemlos durchgeführt werden könnten.

Afrika aktuell: Wie kam es zur Spezialisierung auf die Trauminseln im Indischen Ozean?

Wolfgang Därr: Wir haben immer wieder Gäste, die nicht nur die Inseln des westlichen Indischen Ozeans, sondern die ganze Welt kennen lernen möchten. Die fragen dann nach, ob wir nicht dieses oder jenes Land auch anbieten. Wir haben bis heute der Versuchung widerstanden, uns zum "Spezialisten für die ganze Welt" zu entwickeln. Viele Beispiele (und Pleiten) der Veranstalterbranche der vergangenen Jahre beweisen, dass das nicht gut gehen kann. Entweder man ist "Spezialist", dann weiß man "Alles" über (fast) "Nichts" oder man ist Generalist und weiß (fast) "Nichts" über "Alles". Einen Kompromiss gibt zwischen beiden Polen gibt es nicht. Daher bleiben wir "Der Spezialist für den Indischen Ozean".

Afrika aktuell: Geben Sie uns bitte doch noch ein paar Angaben zur Zahl Ihrer Kunden, ein paar Ihrer Business-Statistiken und welche Ziele sind am meisten bei Ihnen gefragt.

Wolfgang Därr: Heute haben wir 10 Mitarbeiter(innen) mit etwa 2.500 Gästen pro Jahr und sind damit gut beschäftigt. Maisie und ich behalten den Überblick über alle Länder des westlichen Indischen Ozeans, Mitarbeiter(innen) spezialisieren sich auf jeweils eine oder zwei Inseln, um kompetent und vor allem aus eigener Erfahrung sprechen zu können. Sie reisen auf die Inseln und verbringen dort auch Urlaub.


Aus Preisgründen stagnieren momentan die Besucherzahlen zu den Seychellen. Die Tourismuspolitik der Seychellen setzt sehr effektiv auf "Klasse statt Masse". Dennoch machen die Seychellen-Reisenden nach wie vor über 50 % der von uns organisierten Reisen aus.

Die Komoren und Madagaskar sind leider vorrübergehend wenig populär. Beide haben herrliche Natur, wunderbare Strände und eine einmalig freundliche Bevölkerung, die Reisende als gern gesehene Gäste betrachtet. Doch nachdem die dortigen politischen Probleme seit einigen Monaten überwunden sind, wird die Erholung nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Mauritius und La Réunion haben mit zusammen 35 % die zweitgrößte Bedeutung für unsere Gäste und somit für mich als Reiseveranstalter.

Unsere "Island Dreams", sind stark im Kommen. Unter diesem Namen haben wir in einem eigenen Prospekt die schönsten kleinen Luxushotels auf tropischen Trauminseln zusammengefaßt. Die meisten von ihnen stehen auf den Seychellen, auf Mauritius und auf Madagaskar.

Doch auf so aussergewöhnliche kleine Spitzenhotels die Oberois auf Bali und Lombok, das Matahari Beach auf Bali, das Sandy Lane auf Barbados, das Anse Chastanet auf St. Lucia, das Pangkor Laut in Malaysia, das Little Dix Bay auf den British Virgin Islands und das Spice Island Beach auf Grenada wollten wir nicht verzichten.

Das ist zwar ein Verstoss gegen unser Versprechen "Der Spezialist für den Indischen Ozean" zu bleiben. Aber diese Hotels sind einfach so schön und so speziell, dass wir sie nicht weglassen können und wollen. Ein bisschen sind wir in den vergangenen 20 Jahren nebenher auch zum Spezialisten für "Natürlichen Luxus auf den schönsten tropischen Trauminseln" geworden.


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