La Reunion Reise Reportagen


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La Reunion Reisen

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AFRIKA aktuell - Das Tourismus Magazin für Reisen nach Süd Ost Afrika und La Reunion im Indischen Ozean

Unterwegs auf La Réunion
Die Westküste um St.-Gilles-les-Bains: Langer Sandstrand und pures Badevergnügen
von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell


St.-Gilles-les-Bains auf La Reunion

Natürlich kann man auf La Réunion baden! Und sehr schön sogar. Gerade an der Westküste der Insel um St.-Gilles-les-Bains herum finden sich kilometerlange Sandstrände mit ihren kleinen, vorgelagerten Korallenriffen und den dadurch entstehenden geschützten Lagunen.

Warum dann also der relativ schlechte Ruf von La Réunion als Bade-Destination? Der entstammt eben dem Vergleich mit der Nachbarinsel Mauritius, und da kann man eben nicht mithalten. Mauritius hat viel mehr und vielerlei geartete Strände und Buchten als Réunion.

Aber: wer würde den im umgekehrten Sinn verlangen, dass man auf Mauritius Berge bis über 3000 Meter Höhe findet? Tolle Vulkankegel und -krater zum Bergwandern und aktiv sein? Eben...

Man kann also auf La Réunion hervorragend das eine mit dem anderen kombinieren oder eben beide Inseln besuchen, um das Beste beider Welten für sich zu haben, und jetzt Schluss des Vergleichs von Apfel und Birne.

Der erste Pluspunkt: Die Strände hier sind frei zugänglich und nicht überzivilisiert. Wer gern seine ruhiges und abgeschiedenes Plätzchen hat, der findet es nach ein paar hundert Metern zu Fuss. Wer also die N1, die Küstenautobahn von Süden kommend bereits in La Saline-les-Bains verlässt, und in Ortsmitte Richtung Strand abbiegt, muss sich dort nur noch einen schönen Parkplatz suchen und nach ein paar weiteren Metern zu Fuss steht man fast schon im Meer. Hellblau, schön warm, und sehr sauber!

Wer gern am Strand spaziert, kann nun kilometerweit laufen. Irgendwann wird er dann nordwärts St.-Gilles-les-Bains erreichen, das touristische Zentrum für Badeurlaub auf La Réunion. Der Ort mutet etwas an wie die Dörfer und Städtchen an der Cote d'Azur. Eine kleine Promenade, Bars, Cafés und Restaurants, Imbiss-Stände, Snacks und Boutiquen aller Nuancen und mit Musikuntermalung.

Über Holzbrücken gelangt man zur Marina, dem Areal des Yacht-Hafens. Neben vielen schönen Motorbooten und Segelyachten gibt es auch hier am Kai verschiedene Restaurants und Souvenirshops sowie alles, was das Anglerherz erfreut.

Und hier liegt auch als kleine Attraktion das Schau-Aquarium der Insel, nach Inselmanier hat es allerdings, für uns etwas ungewohnt, montags geschlossen.

Fazit: Für 14 Tage reinen Strand- und Badeurlaub ist La Réunion wohl die falsche Option. Einige Tage kann man es hier aber gut aushalten, um damit einen Aktiv-Urlaub in der Bergwelt abzurunden und noch eine unbeschwerte Zeit am Meer zu geniessen, wie etwa im Hotel Le Swalibo...



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