Lesotho Sani Pass
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AFRIKA aktuell - Das Lesotho Reisen, Safaris, Urlaub und Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Lesotho Safaris, Nationalparks, Urlaub und Reisen
Die absolute Spitze des Südlichen Afrika: Der Sani Pass und seine Umgebung
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
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Ein Regenbogen krönt den Blick vom Sani Top Chalet den Pass hinunter ins Tal, Wolken verschleiern das sonnige Südafrika
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Unten Südafrika, oben Lesotho - eine rein geografische Gegebenheit. Die logische Konsequenz: Wer sich vom Indischen Ozean kommend, etwa via KwaZulu Natal nach Lesotho begeben will, wird sich in die Höhe schrauben müssen. Im Fall des Sani Pass bedeutet dies über 1000 Höhenmeter, bedeutet, von 1800 Meter ü.N.N. auf über 2800 Höhenmeter zu steigen.
Den Sani Pass zu bewältigen heisst allerdings auch, vorab seine Hausaufgaben zu machen. Der Weg hinauf wurde zwar mittlerweile verbessert und ausgebaut, geteert ist er aber immer noch nicht und einige Stellen verlangen einem normalen PKW doch einiges ab.
Besser ist es, auch hinsichtlich der unterschiedlichen Jahreszeiten, sich gegen Regen oder sogar etwas Schnee mit einem allradgetriebenen Fahrzeug zu wappnen. Und mehr Spass bringt das sowieso...
Hausaufgabe Zwei ist es, sich auf die Einreise nach Lesotho vorzubereiten. So hat der Grenzposten oben am Sani Pass beispielsweise nur von 8 Uhr morgens bis nachmittags 16 Uhr geöffnet.
Es empfiehlt sich auch, sich vorab anzumelden, da damit wichtige Zeit gespart und die Prozedur der Formalitäten erleichtert wird.
Und Drittens gilt es zu bedenken, dass das Sani Top Chalet schon einen kleinen Kult-Status besitzt! Weihnachten und Ostern sind lange im voraus ausgebucht, die Wochenenden auch sehr gefragt. Nur zu gern kommen Südafrikaner hier herauf, um sich bei einem heissen Glühwein und eventuell sogar ein paar Schneeflocken (im Südwinter, unseren Sommermonaten) den eisigen Wind um Nase und Ohren pfeifen zu lassen. Auch hier ist es dringend ratsam, sich vorher anzumelden! Alternativen zu einer Übernachtung im Chalet gibt es nämlich keine...
Das Chalet selbst ist urig, mit offenem Kamin, einer gut sortierten Bar und guter Küche. Man schläft in kleinen etwas spartanischen Zimmerchen, in denen Stockbetten sind. Eine tolle Aussichtsterrasse verspricht, und hält, solange das Wetter mitmacht, atemberaubende Ausblicke auf KwaZulu Natal. Warme Kleidung ist Pflicht, die sollte man sowieso dabeihaben, wenn man durch Lesothos Höhen tourt, denn auch im Chalet selbst kann es empfindlich frisch werden. Es wurde bereits 1965 erbaut, und ein starker kalter Wind zum Beispiel findet jede kleine Lücke in Fenstern, Türen und Gemäuer.
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Der atemraubende Sturm macht Pause. Zeit zum Durchatmen, bevor die Natur sich wieder vehement durchsetzt
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Ist das Wetter schön und sonnig, bieten einheimische Veranstalter Pony-Reit-Touren an.
Die Stallungen liegen gleich neben dem Sani Top Chalet.
Die robusten Pferde weisen dabei eine Besonderheit auf, die uns Europäern nur von den Island Ponys her bekannt ist: Sie besitzen den Extra-Gang, können neben Schritt, Trab und Galopp auch noch Tölten.
Klar, man kann auch Fischen, Forellen gibt es in den Bächen reichlich, man kann stundenlange Bergwanderungen unternehmen oder im Winter einige der vorhandenen Skier testen.
Die Weiterfahrt durch Lesothos Berge führt nach kurzer Zeit zum höchsten Punkt im südlichen Afrika.
Die Strasse schraubt sich weiter nach oben, durch zumeist menschenleeres Gebiet, in dem man nur ab und zu auf einen (je nach Jahreszeit mehr oder weniger dick vermummten) Hirten trifft, der seine Schafe weidet.
Sie führt zum höchsten Punkt im südlichen Afrika, dem Thabana-Ntlenyana mit seinen 3482 Metern Höhe ü.N.N.
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