Lesotho Touren & Reise Reportagen
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AFRIKA aktuell - Das Lesotho Reisen, Urlaub und Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Lesotho Reisen und Urlaub
Techno-Monument mit Tourismus-Potential: Der Katse Staudamm
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
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Wasser marsch! Der Katse Damm öffnet seine mächtigen Schleusen. Was dahinter liegt, ist ein touristischer Leckerbissen....
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Hinter all den 7 Bergen, geschaffen von unzähligen 7 Zwergen...
Ein Märchen, mitten in den afrikanischen Bergen?
Ein Märchen? Nein, sicher nicht, eher harte Knochenarbeit, und internationale Ingenieurskunst. Und trotzdem: Der Katse Staudamm erscheint beim ersten Anblick unwirklich.
Ein Monument der Technik und Zivilisation nach Stunden kurvenreicher und staubiger Fahrt durch das nördliche Bergland von Lesotho.
Doch wieso ein Staudamm und warum gerade hier? Das Rätsels Lösung liegt nicht in der Stromerzeugung, sondern im Export einer der wichtigsten natürlichen Ressourcen Lesothos: Wasser!
Von reinem Wasser, unverschmutzt, von höchster Trink-Qualität. Der Katse-Stausee sichert das Trinkwasser für den südafrikanischen Nachbarn, garantiert der Provinz Gauteng mit dem Ballungsraum Johannesburg sowie natürlich auch der Hauptstadt Pretoria eine ständige Versorgung.
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Blauer Himmel, frische Luft: Und Ufer wohin das Auge reicht....
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Dazu wird das Wasser des Sees (weit entfernt von der eigentlichen Staumauer) über spezielle Ansaugtürme abgegriffen und fliesst über 82 Kilometer, 60 davon in Lesotho, durch einen unterirdischen Felstunnel mit imposanten 4,83 Durchmesser nach Westen.
Momentan erhält Lesotho dafür 12 Millionen Rand monatlich.
Erst in zweiter Linie, und dies geografisch getrennt und in einem weiteren unterirdischen Monumentalbau in Muela, wird die Wasserkraft dann auch zur Stromerzeugung genutzt.
Der Damm an sich ist also auch aus touristischer Sicht ein beeindruckendes Highlight und eine Besichtigung wert. Er erstreckt sich auf 710 Metern Länge durchs Tal, eine Strasse führt seinen Scheitel hinweg, erlaubt einen schwindelnden Blick in 185 Meter Tiefe.
Natürlich steht für Besucher ein Informationszentrum bereit. 2,3 Millionen Kubikmeter Beton wurden hier verbaut, und halten den Stausee mit seinen 36 Quadratkilometern und dem gesammelten Wasser aus 1869 Quadratkilometern Einzugsgebiet zurück.
Und: Der Stausee und seine gebirgige Umgebung bieten ein riesiges Potential für künftige Tourismus-Projekte. Geplant ist, Wassersportmöglichkeiten zu schaffen. Im Gespräch ist auch, ein Hausboot zu etablieren, also eine schwimmende mobile Unterkunft für Besucher.
Wer momentan nach einer adäquaten Übernachtung sucht, wird sich die Katse Lodge erwählen, die vormals für die Beherbung von Ingenieuren und Bau-Experten gebaut wurde. Für die etwas spartanische Ausstattung wird man aber mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang und toller Aussicht auf den See entschädigt...
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