Malediven Editorial


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Malediven Urlaub

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Die Malediven

Editorial: Individuelle Urlaubs-Konzepte zwischen Korallenriffen und Kokosinseln



Ludwig Schadhauser auf den Malediven

Barfuss-Landung im Paradies: Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell kurz nach der Ankunft im White Sands


Sea Plane oder Speedboat? Diese fast schon grundlegend philosophische Frage leitet so gut wie jeden Malediven-Urlaub vor Ort ein und Sie werden die jeweilige Antwort dazu auch in den entsprechenden Artikeln hier auf AFRIKA aktuell finden.

Speedboats sind im Prinzip durchwegs schöne Motor-Yachten, die die Transfers im näheren Umkreis der Inselhauptstadt Male (und die Hauptstadt ist wirklich eine eigene, eng gepackte und dichtest bebaute Insel) übernehmen oder auch dort, wo die Inlandsflüge landen, wie zum Beispiel im Hohen Norden der Atolle um Hanimaadho herum.

Zur Hauptreisezeit ist das Wasser meist spiegelglatt, man bekommt Erfrischungen gereicht, das Gepäck wird von den Matrosen für Sie gehandhabt.

Die Seaplanes wiederum tummeln sich zentral in Male und haben ihren eigenen Hafen. Hafen im wahrsten Sinn des Wortes, denn gestartet und gelandet wird mit den zweimotorigen Twin Otters auf dem Wasser. Knapp 20 Passagiere finden in ihnen Platz, doch die Transfers sind in der Regel kurz und von oben öffnen sich die hellgrünen Atolle dem Blick wie, Zitat “...Spinatkleckse auf einer hellblauen Pizza“.

Dieses Blau erstreckt sich im Falle der Malediven auf einem Staatsgebiet von 860 mal 120 Kilometern und in mehreren Atollen, die von Korallen gebildet werden, die sich aus der Tiefe nach oben gewachsen haben. Insgesamt finden sich annähernd 100 den Touristen überlassene Resort-Inseln, und gut doppelt so viele sogenannte Einheimischen-Inseln Inseln für alle Fälle, also zum Wohnen, aber auch für Industrie wie die “Thunfischfabrik”-Insel oder die Coca-Cola-Insel, auf der die Getränke in Lizenz und mit entsalztem Meerwasser produziert werden.

Robinson-Inseln sind sie allemal und allesamt. Auch der Internationale Flughafen Hulhule, was bei der Landung schon mal zum Ausspruch “Oh Gott, wir landen im Wasser” führen kann, denn während das Fahrwerk sich dem griffigen Asphalt der Landebahn nähert, sieht man hinten im Jet noch aufs Meer hinaus.

Die Hauptstadt Male auf der Insel gegenüber wuchert mehr und mehr in die Höhe, da der Platzmangel nicht nur die Häuser, sondern auch die dortigen Mieten gen Himmel steigen lässt.

Die Malediver leben dabei in einer Man`s World, wie oft für den Islam üblich, auch wenn die Globalisierung sich auch hier bemerkbar macht, westlich geprägte Status-Symbole wie die neuestens Handys und die breitformatigsten Satelliten-TVs sich in den Alltag der einstmals so relaxten Fischer-Familien drängen. Oft wird heute bereits teuer importiert, was früher direkt aus dem Meer kam.

Andererseits sind die Malediver selbst niemals aufdringlich, eher zurückhaltend, leise, gerade dann, wenn sie einen der begehrten Jobs im Tourismus ergreifen konnten. Oft findet man unter ihnen regelrechte Sprachgenies, und man ist überrascht, wenn man selbst auf englisch fragt und prompt auf deutsch geantwortet wird, der nächste Gast dann auf italienisch oder gar japanisch angesprochen wird.

Die Zeiten, in denen man sich als Normal-Urlauber einer Übermacht an tiefenrauschigen Tauchern nachts in jeder Resort-Bar ausgeliefert ausgeliefert sah, sind übrigens passé. Viele der Insel-Konzepte bieten ein weit gefächertes Spektrum an Urlaubsaktivitäten, bieten Romantik und Ruhe für Frischverliebte, bieten Baden und Sport für jedermann und bieten - ja auch das - vielerorts perfekte Tauchreviere, auch wenn das schlimme Korallen-Bleeching einige Riffe stark in Mitleidenschaft gezogen hat.

Das Fazit fällt also durchwegs PRO Malediven aus. Und manche Touristen hatten echte Probleme, nach einem 14tägigen Barfuss-Urlaub im Paradies wieder in ihre ganz normalen Schuhe zurückzufinden, die sie schon beinahe vergessen hatten...

Juckt es Sie bereits in den Fuss-Sohlen? Dann fragen Sie doch einfach bei uns für Ihre Traumreise an...

Ihr Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell


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