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Malediven Reiseveranstalter
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Lohnt sich diese Spezialisierung im allgemeinen und vor allem für den buchungswilligen und dabei doch preisbewussten User?
Afrika aktuell fragte bei Wolfgang Därr von Trauminsel Reisen nach...

Madagaskar Reiseveranstalter Wolfgang Därr
Wolfgang Därr von Trauminsel Reisen ist auf die Malediven spezialisiert.
Sein Team und er planen gern den perfekten Urlaub für Sie

Afrika aktuell: Für wen, also für welche Zielgruppe eignen sich die vielen Inseln und verschiedenen Atolle der Malediven aus Ihrer Sicht als Reiseveranstalter besonders?

Wolfgang Därr: In früheren Jahren hatten die Malediven den Ruf, nur für Taucher ein interessantes Reiseziel zu sein. Auf Komfort und abwechslungsreiches und schmackhaftes Essen sollte man aber besser keinen grossen Wert legen. Das hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert.

Für Taucher sind die Inseln noch immer hochinterssant, auch wenn "El Nino" viele Korallen - aber längst nicht allesamt - zerstört hat und sie nur zaghaft wieder erblühen. Die Tauchbasen wissen, wo es Interessantes zu sehen gibt. Aber der Schreck des "El Nino" ist den maledivischen Hoteliers in die Glieder gefahren!

Sie merkten, dass sie sich nicht auf ihre aussergewöhnliche Unterwasserwelt verlassen dürfen, sondern auch dem Normalurlauber viel bieten müssen, um unabhängiger von den Launen der Natur zu werden. Und das haben sie in sensationeller Weise verwirklicht. Heute findet man auf den Malediven schöne und komfortabel eingerichtete Hotels, die erstklassigen Service bieten und hervorragende Küche servieren. Und das gilt durchaus nicht nur für die extrem teuren Inseln, sondern auch für die gute Mittelklasse. Wer also wirklich Urlaub braucht und wem die "Essentialien" wie Schlafen, gut Essen, Palmen, weisser Strand und viel Zeit zum Ausspannen genügen, der findet auf den Malediven sein Paradies. Und wenn er zusätzlich Schnorchler oder Taucher ist, kann er es kaum irgendwo auf der Welt schöner haben, als auf den Malediven.


Afrika aktuell: Kann man die Inseln alle pauschalisieren, oder empfiehlt es sich doch, den Dialog mit einem guten Reiseveranstalter aufzunehmen, um letztendlich doch seine persönliche "Trauminsel" für seinen Urlaub zu finden?
Wolfgang Därr: Das Angebot und die Unterschiede der Inseln und der Hotels ist gross. Auf etwa 100 Inseln gibt es kleinere oder grössere Hotels. Manche führen auf einfachster Basis zurück zur Natur, andere werben mit mit "luxuriously back to nature". Andere trumpfen mit Karaokegesängen, regelmässigen Tanzabenden, riesigen Buffets, Wasserport und Animation. Wieder andere haben mit Internetanschluss im Zimmer, Flachbildschirmen, DVD, Klimaanlagen auch im Inselrestaurant und vielem anderem technisch aufgerüstet, dafür ist aber wenig "Islandfeeling" geblieben.

Und dann gibt es Inseln, die fast ausschliesslich und jeweils von Japanern, Italienern, Koreanern, Deutschen, Engländern oder Franzosen besucht werden. Wenn man sich also meint: "die Malediven sind schön, also nehm ich das, was gerade frei ist", der kann eine bittere Enttäuschung erleben. Mein Tipp: zuerst einen Reiseführer lesen und mit den dort gegebenen Tipps eine Grobauswahl treffen. Dann einen Veranstalterprospekt studieren und die drei oder 4 Hotels raussuchen, die anhand der Beschreibung und des Preisniveaus passen könnten - und dann einen Spezialisten fragen.

Die Maledivenspezialisten unter den Veranstaltern kennen die angebotenen Hotels aus eigener, jahrelanger Erfahrung und können dem Gast sagen welches das für ihn passende Hotel ist. Vorausgesetzt natürlich, der Gast sagt ihm was ihm in seinem Maledivenurlaub wichtig ist und was sein Urlaubsbudget hergibt.


Afrika aktuell: Welche persönlichen Erfahrungen verbinden Sie mit der Destination Malediven?
Wolfgang Därr: In den 80er Jahren hatte ich viel von den Malediven gehört und es wurde mir immer wieder gesagt wie toll doch diese Inseln sind. Aber da ich eher ein Rucksack- und Aktivreisender war, dachte ich: "was soll ich da? Den ganzen Tag nur im Schatten von Palmen träumen - das ist nichts für mich. Dann hab ich mich 1998 vom DuMont Verlag überreden lassen, das neue Reisetaschenbuuch "Malediven" für den Verlag zu schreiben, hab die vorhandene Literatur gelesen und bin dann für 6 Wochen hin gefahren. Ich hab mich nicht gelangweilt, hab keinen Inslekoller bekommen. Ich bin seither infiziert und die Malediven gehören zu meinen Lieblingsinseln.


Afrika aktuell: Welche Insider-Tipps würden Sie zu Malediven aus Ihrer Sicht noch geben?
Wolfgang Därr: Üblicherweise reist man für 14 Tage auf die Insel X oder Y die einem ein "Freund der schon mal dort war" empfohlen hat. Mit etwas Glück war der Tipp gut. Wenn er es nicht war, ist es auch nicht so schlimm, denn man weiss ja nicht, was man verpasst hat, denn man kennt ja nur diese eine Insel. Mein Tipp für Maledivenanfänger daher: Buchen Sie in den 14 Tagen 2 Inseln! Dann haben sie zwar zwei Inseltransfers zu bezahlen, aber dafür riskieren sie nicht 14 Tage auf der falschen Insel verbingen zu müssen. Zudem bekommt man ein Gefühl dafür, wo die Unterschiede im Inselfeeling liegen können und was besser zu einem selbst passt. Beim zweiten oder dritten Maledivenurlaub kann bei der Inselauswahl dann kaum noch was schief gehen. Und fast jeder der einmal auf den Malediven Urlaub gemacht hat, fährt auch ein zweites oder Drittes mal hin.


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