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Klasse statt Masse - ein Slogan, den man im Tourismus gern hört. Doch was berechtigt Mauritius zu dieser Aussage? Afrika aktuell fragte bei Annabell Feith vom Mauritius Informationsbüro in Frankfurt nach...
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Annabell Feith Mauritius Informationsbüro
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Afrika aktuell: Klasse statt Masse - was prädestiniert Mauritius zu dieser Marketing-Strategie?
Annabell Feith: Mauritius hatte das grosse Glück, ein in touristischen Zeitrechnungen relativer Spätstarter zu sein. Von daher konnte sich von Beginn an ein qualitativ hochwertiger sowie ausgesprochen umweltverträglicher Tourismus etablieren.
Afrika aktuell: Wie drückt sich dies in Zahlen aus?
Annabell Feith: Mauritius hat zur Zeit in etwa 718.000 Touristen pro Jahr. Die Deutschen sind dabei im übrigen, nach Frankreich und Großbritannien, auf Rang Drei, in etwa reisen 53.000 Deutsche nach Mauritius, um dort einen tollen Urlaub zu verleben. Auch die Zahl der Hotels ist der Insel angemessen, zur Zeit sind es um die 100, die zum selben Zeitpunkt in etwa 20.000 Touristen gleichzeitig aufnehmen können. Daher ist die Destination nie überlaufen.
Und Mauritius setzt sehr stark auf den Ökotourismus.
Afrika aktuell: Aber 660.000 hört sich doch noch nach relativ viel an?
Annabell Feith: Nur auf den ersten Blick. Die Mauritius-Touristenzahl rechnet sich immerhin auf das ganze Jahr hoch und dies auch noch auf eine Fläche von 64 mal 47 Kilometern verteilt. Da bleibt für jeden ein romantisches Eckchen frei...
Afrika aktuell: Die Zahl der Touristen ist also Klasse. Und die Qualität der von Ihnen erwähnten Hotels?
Annabell Feith: Auf Mauritius finden sich viele Hotels der absoluten Spitzenklasse, die zahlreiche Auszeichnungen gewonnen haben und noch gewinnen werden.
Die Spannbreite reicht generell von 3 Sterne- bis 6 Sterne-Hotels, darunter auch Wellnesshotels, echte Familienhotels oder Golfhotels. Ausserdem zu erwähnen: Das Ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis, der exzellente Qualitätsstandard sowie beispielsweise die hervorragenden Restaurants, der Mix aus kreolischer, indischer, chinesischer und europäischer Küche.
Afrika aktuell: Mauritius liegt ja bekanntlich traumhaft schön im Indischen Ozean. Haben Sie Tipps zur besten Reisezeit?
Annabell Feith: Richtig, Mauritius liegt aber auch 20° südlich des
Äquators und somit prägen sich auch hier Jahreszeiten aus, die natürlich nicht mit unseren mitteleuropäischen gleichgesetzt werden dürfen. Im Detail bedeutet dies einen Sommer von Oktober bis März und einen Winter von April bis September. Trotzdem liegen die Tagestemperaturen an Land in etwa zwischen 24 und 29 Grad Celsius. Die Wassertemperaturen betragen 22° C bis 29° C. Das Klima ist als ganzjährig traumhaft schön. Nur in den Monaten von Januar bis März können auch mal Zyklone, also heftige, aber kurze Tropenstürme auftauchen. Allerdings sind sie eher selten und als Tourist ist man in den Hotels immer gut aufgehoben
Afrika aktuell: Was rundet Mauritius als Traumdestination ab?
Annabell Feith: Zu einem 'Klasse'-Urlaub gehören eben noch einige Rahmenbedingungen, wie etwa:
- Es existiert nur ein geringer Zeitunterschied, daher kein Jetlag
- Es sind keine Impfungen erforderlich
- Es ist kein Visum für EU-Bürger nötig
- Es herrschen stabile politische Verhältnisse
- Ausserdem hat die Insel eine sehr geringe Kriminalitätsrate, einen hohen Lebensstandard der Insulaner sowie eine gute medizinische Versorgung
Afrika aktuell: Haben Sie noch einen Geheimtipp für Leute, die noch mehr Individualität und Abgeschiedenheit suchen?
Annabell Feith: Aber sicher. Dafür gibt es Rodrigues, sozusagen die kleine Insel-Schwester von Mauritius.
Sie ist ideal für Urlauber, die Ruhe und Ursprünglichkeit schätzen, liegt knapp 600 km östlich von Mauritius und hat nur ganze 6 Hotels sowie 11 Pensionen oder Gästehäuser.
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