Mauritius Reise Veranstalter

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Reiseveranstalter für Mauritius
Mauritius Reisen bei Experten buchen! Lohnt sich diese Spezialisierung im allgemeinen und vor allem für den buchungswilligen und dabei doch preisbewussten User? Afrika aktuell fragte bei Wolfgang Därr von Trauminsel Reisen nach...
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Wolfgang Därr von Tauminsel Reisen ist auf Mauritius spezialisiert.
Sein Team und er planen gern den perfekten Urlaub für Sie
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Afrika aktuell: Für wen, also für welche Zielgruppe eignet sich die Insel Mauritius aus Ihrer Reiseveranstalter Sicht besonders?
Wolfgang Därr: Auf Mauritius bieten vom 3 Sterne-Gästehaus bis zum 6 Sterne-Spitzenhotel alle Locations ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
Wenn man eine oder zwei Wochen Ruhe, Entspannung oder Abwechslung bei neuen Bekanntschaften an der Beachbar, im Nachtklub oder beim Wassersport genießen möchte, ist man an den phantastischen Sandstränden von Trou aux Biches, Belle Mare, Flic en Flac oder Le Morne erstklassig aufgehoben.
Alles steht, meist ohne Aufpreis auf den Hotelpreis, zur Verfügung und nichts wird aufgedrängt oder "animiert".
Golfer spielen die zwei Championship-Golfplätze bei Belle Mare und den 18 Loch Platz bei Le Morne, als Hotelgäste kostenlos, bzw. gegen eine niedrige Greenfee.
Schnorcheln und Tauchen sind ausgezeichnet, denn die Korallen wurden vom "El Nino" 1998 weit weniger in Mitleidenschaft gezogen, als in den meisten anderen Tauchgebieten in der Tropen. Und die kreolische Küche mit internationalem "Touch" ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben.
Afrika aktuell: Was fällt Ihnen als Kenner noch spontan zu Mauritius ein?
Wolfgang Därr: Mauritius fasziniert mich auch wegen seiner Vielfalt der harmonisch auf 60 x 60 km zusammenlebenden Kulturen.
Menschen die in den vergangenen drei Jahrhunderten aus Europa, Indien, China eingewandert sind oder aus Afrika und Madagaskar als Sklaven verschleppt worden waren, haben eine neue, kreolische Kultur geschaffen. Alle sprechen die gleiche kreolische Sprache und eine der Sprachen ihrer ursprünglichen Heimatländer. Daher sind Hindi, Urdu, Kantonesisch, Französisch, Englisch und Madagassisch Sprachen, die man auf Mauritius hören kann.
Die Insel ein Paradies für Reisende, die sich für die Vielfalt der Kulturen der Welt interessieren, die es genießen, wenn Hindus und Buddhisten in ihre Tempel, Christen in ihre Kirchen und Moslems in ihre Moscheen gehen ohne sich dabei feindselige Gefühle zu kennen oder voreinander Angst zu haben. Alle gemeinsam pilgern am Todestag Père Laval, dem kürzlich heilig gesprochenen Priesters und "Anwalt der Sklaven" zu dessen Grabstätte, beteiligen sich am alljährlichen Pilgerzug der Hindus zum "Grand Basin" oder feiern den "Id Ul Fitre" der Moslems.
Diese kulturelle Vielfalt, die tolerante Menschlichkeit spürt man auch, als Gast der Strandhotels der Insel. Der Umgang der Mauritier mit den Gästen und miteinander - egal welcher Religion sie angehören oder welche Hautfarbe sie haben - ist von ansteckend entspannter Leichtigkeit. Nach wenigen Tagen versteht man die gegenseitigen Vorurteile der Religionen, Nationalitäten und Hautfarben nicht mehr.
Afrika aktuell: Welche persönlichen Erfahrungen verbinden Sie mit der Destination?
Wolfgang Därr: Jedes Mal, wenn ich nach Mauritius reise, freue ich mich darauf die Bekannten auf Mauritius wieder zu treffen, die trotz der weiten räumlichen Entfernungen und der mittlerweile leider seltenen Besuche echte Freunde geworden sind. Nirgendwo auf Weltreisen ist es leichter, Freunde zu finden, die nicht nach dem Geldbeutel schielen.
Afrika aktuell: Welche Insider-Tipps würden Sie zu Mauritius aus Ihrer Sicht noch geben?
Wolfgang Därr: Obwohl Mauritius oberflächlich gesehen keine "tropische Bilderbuchinsel" ist, hat sie viele landschaftliche Reize. Der Botanische Garten von Pamplemousse ist eine weltweit einmalige Attraktion. Hierher wurden seit Jahrhunderten alle tropischen Pflanzen der Welt gebracht, um sie in der fruchtbaren Vulkanerde der Insel zu pflanzen und zu züchten.
In früheren Jahrhunderten belieferte dieser einmalige Garten europäische Fürstenhäuser mit exotischen Pflanzen. Heute kaufen die berühmtesten botanischen Gärten Europas, Amerikas und Asiens ihre Ausstellungstücke hier und präsentieren sie in temperierten und klimatisierten Treibhäusern den sich nach üppig-tropischem Grün sehnenden Städtern zeigen zu können. Aber auch die Naturparks von Le Val und Rivière Noire sollte man nicht verpassen, ein Ausflug in die "Domaine des Pailles" mit seinen kolonialen Villen, den ausgezeichneten Restaurants und den weiten Gärten ist eigentlich Pflicht, während man auf die Kaffeefahrten zum Shopping "Tax Free Shops" eher verzichten kann.
Afrika aktuell: Nun haben Sie uns ja so einiges über Mauritius erzählt, aber, wer ist eigentlich Trauminsel-Reisen?
Wolfgang Därr: Nach dem Jura-Studium gönnte ich mir eine juristische Auszeit und baute mit meinem Bruder Klaus und meiner Schwägering Erika, den "Därr's Expeditionsservice" auf.
Ich verlegte Reiseführer (Globetraveller Reiseführer) und verhandelte mit Autoren. Bis mich selbst die Sehnsucht ergriff, bisher unbekannte Tourismusgegenden zu rechechieren und in einem Reiseführer darzustellen.
Madagaskar war prädestiniert dafür, denn niemad wusste Anfang der 80er Jahre etwas über dieses Land, es gab keine Reiseführer, nur das Lied "Wir lagen...".
Um das Buch auch verkaufbar zu machen reiste ich ein halbes Jahr durch Madagaskar, auf die Seychellen, nach Mauritius und nach La Réunion sowie auf die Komoren. 1982 schrieb und verlegte ich dann das erste "Reisehandbuch zu den Inseln des westlichen Indischen Ozens". Als mich ein Jahr später der Du Mont Verlag fragte, ob ich einen Reiseführer zu den Seychellen für ihn schreiben möchte, sagte ich spontan ja und reiste 3 Monate dorthin - und lernte dort meine jetzige Frau Maisie kennen.
Durch die Bücher angeregt, riefen mehr und mehr Menschen bei uns an und baten meine Frau und mich um Rat vor der Reise. Das Telefon klingelte sogar um Mitternacht, weil jemand wissen wollte, ob das Hotel "xy" empfehlenswert sei. Und sie fanden vor allem die Antworten der einheimischen Maisie überzeugend.
"Wenn schon, dann richtig", sagten wir uns und gründeten 1984 "Trauminsel Reisen, Maisie und Wolfgang Därr GmbH" den ersten Reiseveranstalter Deutschlands, der sich auf die Inseln des westlichen Indischen Ozeans spezialisierte. Heute sind wir nicht mehr der Einzige, aber größte und sicher der erfahrenste. Ich arbeitete damals schon ein paar Jahre als Rechtsanwalt (Spezialisiert auf Film-Urheberrecht), Maisie baute die Reiseveranstaltung auf. Anfang der 90er Jahre wurde uns das zu viel und ich entschied mich, fulltime bei Trauminsel Reisen einzusteigen.
Und ich habe weiterhin mein Hobby, das Schreiben von Reiseführern über die Inseln des Indischen Ozeans. Momentan gibt es 5 verschiedene davon. 3 sind in der Reihe "Du Mont Richtig Reisen" erschienen (Seychellen, Mauritius, Madagaskar), einer in der Taschenbuchreihe des gleichen Verlags (Malediven). Ein weiteres Buch wurde in der "Reise Know How Serie" (Madagaskar / Komoren) verlegt, in der noch dieses Jahr ein zweites Buch erscheinen wird (Mauritius / La Réunion). Daneben verfasse ich kürze Artikel für Reisezeitschriften, und in "Destinationsspecials". Den HB-Bildatlas zu den Insel des westlichen Indischen Ozeans habe ich komplett geschrieben, für das entsprechende Special von Geo Saison habe ich Teile geschrieben und ein "Merian" zu dieser Region ist in Vorbereitung.
Afrika aktuell: Was für Vorteile hat man, wenn man via Trauminsel-Reisen bucht?
Wolfgang Därr: Der wichtigste Vorteil einer Buchung bei Trauminsel Reisen ist die Kompetenz der Beratung. Ein weiterer Vorteil sind unsere Prospekte, die mit zusammen fast 200 Seiten (Seychellen, Mauritius, Madagaskar und "Island Dreams") schon kleine Reiseführer sind und in denen alle "FAQs" in anschaulicher Weise beantwortet werden. Auch ist es für den Gast ein grosser Vorteil, dass alle touristischen Unternehmen Trauminsel Reisen und unsere Zuverlässigkeit seit fast 2 Jahrzehnten kennen. Das erleichtert uns und unseren Gästen vieles. Unsere Programme sind auch nicht auf "Standardreisen" beschränkt, sondern wir bieten alles an, was machbar und sinnvoll ist. Nur zu teure Hotels hinsichtlich der Leistung bieten wir nicht an und zu unsichere Reisen organisieren wir ebenfalls nicht. Besonders für Madagaskar möchten immer wieder Gäste Reisen von uns organisiert bekommen, die mit für uns zu grosser Wahrscheinlichkeit nicht korrekt und problemlos durchgeführt werden könnten.
Afrika aktuell: Wie kam es zur Spezialisierung auf die Trauminseln im Indischen Ozean?
Wolfgang Därr: Mit 2.500 Gästen pro Jahr, hat man immer wieder solche, die beim nächsten Mal eine andere Region der Welt kennen lernen möchten. Wir haben dennoch der Versuchung widerstanden, uns zum "Spezialisten für die ganze Welt" zu entwickeln. Viele Beispiele (und Pleiten) der Veranstalterbranche der vergangenen Jahre beweisen, dass das nicht gut gehen kann. Entweder man ist "Spezialist", dann weiß man "Alles" über (fast) "Nichts" oder man ist Generalist und weiß (fast) "Nichts" über "Alles". Einen Kompromiss gibt zwischen beiden Polen gibt es nicht. Daher bleiben wir "Der Spezialist für den Indischen Ozean".
Afrika aktuell: Geben Sie uns bitte doch noch ein paar Angaben zur Zahl Ihrer Kunden, ein paar Ihrer Business-Statistiken und welche Ziele sind am meisten bei Ihnen gefragt.
Wolfgang Därr: Heute haben wir 10 Mitarbeiter(innen) mit etwa 2.500 Gästen pro Jahr und sind damit gut beschäftigt. Maisie und ich behalten den Überblick über alle Länder des westlichen Indischen Ozeans, Mitarbeiter(innen) spezialisieren sich auf jeweils eine oder zwei Inseln, um kompetent und vor allem aus eigener Erfahrung sprechen zu können. Sie reisen auf die Inseln und verbringen dort auch Urlaub.
Aus Preisgründen stagnieren momentan die Besucherzahlen zu den Seychellen. Die Tourismuspolitik der Seychellen setzt sehr effektiv auf "Klasse statt Masse". Dennoch machen die Seychellen-Reisenden nach wie vor über 50 % der von uns organisierten Reisen aus.
Die Komoren und Madagaskar sind leider vorrübergehend wenig populär. Beide haben herrliche Natur, wunderbare Strände und eine einmalig freundliche Bevölkerung, die Reisende als gern gesehene Gäste betrachtet. Doch nachdem die dortigen politischen Probleme seit einigen Monaten überwunden sind, wird die Erholung nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Mauritius und La Réunion haben mit zusammen 35 % die zweitgrößte Bedeutung für unsere Gäste. Und unsere "Island Dreams", sind stark im Kommen. Unter diesem Namen haben wir in einem eigenen Prospekt die schönsten kleinen Luxushotels auf tropischen Trauminseln zusammengefaßt.
Die meisten von ihnen stehen auf den Seychellen, auf Mauritius und auf Madagaskar. Doch auf so aussergewöhnliche kleine Spitzenhotels die Oberois auf Bali und Lombok, das Matahari Beach auf Bali, das Sandy Lane auf Barbados, das Anse Chastanet auf St. Lucia, das Pangkor Laut in Malaysia, das Little Dix Bay auf den British Virgin Islands und das Spice Island Beach auf Grenada wollten wir nicht verzichten.
Das ist zwar ein kleiner Verstoss gegen unser Versprechen "Der Spezialist für den Indischen Ozean" zu bleiben. Aber diese Hotels sind einfach so schön und so speziell, dass wir sie nicht weglassen können und wollen. Ein bisschen ja sind wir in den vergangenen 20 Jahren auch zum Spezialisten für "Natürlichen Luxus auf den schönsten tropischen Trauminseln" geworden.
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