Mauritius Ausflugsziele im Süden
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AFRIKA aktuell - Das Tourismus Magazin für Reisen nach Süd Ost Afrika und Mauritius im Indischen Ozean
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Mauritius Der Süden - Touristische Attraktionen
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
Chamarel hört sich sehr exotisch an und ist auf jeden Fall einen Abstecher wert, wenn im Süden der Insel unterwegs ist.
Allerdings hat der Besitzer der beiden tollen Naturschauspiele erst einmal einen Kassierer an die Strasse gesetzt. Doch die paar Rupien sind für Mauritius absolut human...
Dafür sind die Pisten und Lokalitäten sowie die Aussichtsplattformen sauber und gut gepflegt, und der atemberaubende Ausblick auf die über 100 Meter tief stürzenden Wasserfälle lädt zum Relaxen ein.
Ein Stück Weg weiter dann das Ziel der Fahrt - die '7 Erden': Sieben Farben, von Ocker über Lila bis hin zu Rot durchziehen verschiedene wellige Gesteinsschichten. Ihr Ursprung ist vulkanisch, die Färbung auf unterschiedliche Schmelzen (Temperatur, Zusammensetzung) zurückzuführen.
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Mauritius ist im wahrsten Sinne des Wortes "Multi-Kulti". Und dies jederzeit friedlich...
Die Ansiedelung und der Aufbau der Textilindustrie brachte schon früh die damit traditionell vertrauten Inder ins Land. Natürlich brachten sie ihre Religion mit, und so trifft man auf Mauritius regelmässig auf bunte tamilische Tempel oder die im tpisch rot und weiss gehaltenen hinduistischen Heiligtümer. GrandBassin, auch Ganga Talab genannt, ist wohl das eindrucksvollste hinduistische Monument auf Mauritius.
Grand Bassin ist eigentlich ein über 600 Meter hoch gelegener See. Der Überlieferung zufolge hatte vor mehr als 100 Jahren ein einfacher und hinduistisch gläubiger Textilarbeiter eine Vision: Er lebte im Norden, hatte noch nie den Südteil der Insel besucht, und doch "erschien" ihm der See im Traum, und dieser sollte der Vision gemäss mit dem heiligen Ganges in Indien in Verbindung stehen.
Er machte sich auf den Weg gen Süden - und fand das Grand Bassin exakt wie in seiner Vision vorhergesehen. Seitdem versammeln sich jährlich im Februar für eine Woche etwa 400.000 Hindus am Grand Bassin, um das Maha Shivaratri Fest zu begehen.
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Le Gris Gris ist gar nicht so einfach zu finden. Die abgeschiedene Bucht liegt am südlichsten Ende von Mauritius.
Und vor dem Süden von Mauritius gibt es kein durchgehendes Vorriff, nichts, was die vom Wind getriebenen Wellen stoppen würde.
Dementsprechend schön ist es in Gris Gris zum Wellenbaden (auf eigene Gefahr), und selbst während der Hochsaison im Januar und mittags um 14 Uhr ist die Bucht (Foto links) oft menschenleer.
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Le Souffleur, der Pfeifende, der Pfeiffer, ist eine kleiner, "erkletterbarer" Felsvorsprung (links) im Süden von Mauritius.
Die hier vorherrschende starke und beharrliche Brandung schlägt im Laufe der Zeit Spalten, Löcher und Kamine in die schwarzen Lavafelsen.
Und der starke Wind - woher er zumeist weht, wird aus dem Bild rechts oben eindeutig klar, der Kasuarinen-Baum hat sich damit abgefunden... - tut ein übriges: Er sucht sich seinen Weg in diese erodierten Öffnungen und spielt seine eigene Musik.
Auch Le Souffleur ist nicht leicht zu finden, aber für "Wildromantiker" ein Muss!
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Das Trou aux Cerfs, das "Loch der Hirsche" trägt seinen Namen nach den indischen Axis-Hirschen, die auf Mauritius als Jagdobjekt und "Fleisch"konserven angesiedelt wurden.
Beim "Trou" handelt es sich um einen Krater vulkanischen Ursprunges an dessen Grund sich ein kleiner See befindet, der von den Hirschen einst als Wasserstelle besucht wurde.
Das Trou liegt im Gebiet von Curepipe, einer grösseren Ansiedlung im Süden, und Curepipe wiederum gilt bei den Einheimischen als das "Regenloch" der Insel. Hier fallen die meisten Niederschläge von Mauritius...
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