Mozambique Safari-Lodges
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AFRIKA aktuell - Das Mosambik Safari-Lodges und Mozambique-Safari Reisen, Urlaub und Tourismus Magazin
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Mosambik Safari-Camps- und Resorts, Hotels und Safari-Lodges, von AFRIKA aktuell besucht und empfohlen
Viele tolle Optionen im Lugenda Wilderness Camp (Rani Resorts)
von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
Buchungsanfrage hier, geben Sie bitte unbedingt den Namen Ihres Wunsch-Camps mit an
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Verwunschenes Licht: Langsam nähern wir uns dem Elefanten, der nicht an Touristen gewohnt ist
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Unten im weitläufigen sandigen Flussbett direkt vor dem Lugenda Wilderness Camp steht ein junger Mann und säuft sich voll.
Und auf Brautschau ist er auch noch.
Doch da er seinen Durst mit seinem Rüssel und zudem noch mit reinem Flusswasser stillt und seine Musth, also die Elefanten-Brunst nur mehr als natürlich ist, ist eigentlich alles in bester Buschordnung. Zeit für einen "Walk", eine Fuss-Safari, meint Guide Andrew.
Ganz so einfach wird die Geschichte dann doch nicht, denn brünftige Elefanten sind mit Vorsicht zu bepirschen und viel Deckung oder gar Fluchtmöglichkeiten bietet der Lugenda River, der jetzt im September ziemlich trocken vor uns liegt, auch nicht wirklich.
Wir machen's wie die Enten, gehen also in tiefer Hocke vorwärts oder krabbeln auf allen Vieren, ständig den Wind prüfend, den der könnte verräterischen Menschengeruch zum Dickhäuter tragen. Und Menschen sind sie hier, zumindest als Foto-Touristen, nicht wirklich gewohnt, im Niassa Game Reserve im Norden von Mozambique. Dies hat mit Europa verglichen immerhin die beachtliche Grösse des Staates Dänemark.
Drei überaus interessante endemische Gross-Tierarten gibt es hier: Liechtensteins Hartebeest mit weissen Streifen hinter den Augen, Böhms Zebra ohne schattierte Tarnstreifen und auch Johnstons Impala, das generell etwas kleiner ist als seine afrikanischen Kollegen. Auch die Kudus sind interessant: Sie haben 11 bis 12 Streifen auf den Flanken, während Normal-Kudus derer nur sieben aufweisen. Weiter erwähnenswert ist die enorm hohe Zahl an Vogel-Arten: 370 davon sind momentan für diese Region bekannt.
Der Elefant bleibt friedlich und photogen und hochzufrieden kehren wir ins durstlöschende Camp zurück. Dieses liegt toll und malerisch unter majestätischen Maulbeerfeigenbäumen (Sycamore Fig) am Hochufer, hat einen kleinen erfrischenden Pool und ein urgemütliches Haupthaus, wo man sich kulinarisch "all inclusive" verwöhnen lassen kann. Acht Luxus-Safarizelte sind locker links und rechts davon in der Vegetation verteilt, natürlich gut erreichbar über befestigte Wege.
Im Zelt steht ein überaus bequemes grosses Bett, man hat bis in etwa 22 Uhr Strom, kann via vorhandenen Adaptern Akkus laden und sogar eine kleine Mini-Bar gibt es, bevor man im hinteren Zelt-Teil das WC, die Badewanne und Extra-Dusche betritt. Fernsehen und Handy-Netz vermisst man wohl kaum und für ganz Vorsichtige gäbe es sogar einen Mini-Safe.
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Es ist einfach nur "cool", hier im Lugenda-Luxus-Camp im Norden von Mozambique Station zu machen
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Doch wer soll schon "hereinschneien", bei diesem Camp, das man eigentlich nur per Cessna erreicht (in etwa 80 Minuten Flug ab dem 300 Kilometer entfernten Pemba an der Küste), selbst das nächste Camp ist 25 Kliometer und somit 4 Stunden im Geländewagen entfernt.
Die anbrechende Nacht nutzen wir zu einem Night-Drive, um eben die Tiere der Dunkelheit kennen zu lernen sowie netterweise die Tse Tse-Fliegen den Schlaf der Ungerechten führen zu lassen, tagsüber können die Zweiflügler zu dieser Zeit im Jahr einem ziemlich auf die Nerven fallen beziehungsweise durchs Hemd stechen.
Der Suchscheinwerfer leuchtet flackernd und suchend durch den Busch, Frösche zirpen ohrenbetäubend, Fledermäuse flattern lautlos durch den Lichtkegel und immer wieder leuchten gespenstische Augen auf. Neben eher müden Antilopen sind jetzt vor allem Busch-Babys, Civet- und Ginsterkatzen aktiv zu sehen. Später in der Nacht leigt man in seinem überaus geräumigen Safari-Zelt und lauscht auf die Laute in der Nacht.
Neben Fröschen und Insekten und dem im Maulbeerfeigenbaum über dem Zelt rauschenden Wind ist da plötzlich noch etwas: Kräftiges Knacken, brechende Zweige, kauende mächtige Kiefer, wohliges tiefes Brummen.
Unser nachmittäglicher Dickhäuter ist zum Gegenbesuch gekommen und frisst sich neben dem Zelt einige der um die 250 Kilogramm Futter, die er täglich benötigt, in seinen Bauch. Das Grün im allzeit gut bewässerten Camp ist eben zu verlockend.
Fazit: Im Lugenda Wilderness Camp der Rani Resorts mangelt es dem Safari-Gast an nichts. Team, Service und Unterkunft sind für Luxus-Touristen und Honey-Mooner erste Wahl und das Wildlife bietet mit den endemischen Arten auch dem verwöhnten Wildife-Freak neues. Achtung: Während der Regenzeit schliesst das abgelegene Camp in etwa von November bis Mai.
Buchungsanfrage hier, geben Sie bitte unbedingt den Namen Ihres Wunsch-Camps LUGENDA mit an
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