Namibia
Hotels und Lodges
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AFRIKA aktuell - Das Reisen und Tourismus Magazin für Namibia und Süd-Ost-Afrika
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Lodges und Camps in Namibia, von AFRIKA aktuell besucht und empfohlen
Die Canyon Lodge nahe dem Fish River Canyon im Süden des Landes
von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
Absolute Stille, fast kann man die Sonnestrahlen hören, die mit aller Kraft auf die bizarr aufgetürmten Granit-Monolithen treffen, sie bei über 40 Grad Celsius gnadenlos aufheizen und ocker-orange gegen den Spätnachmittagshimmel erstrahlen lassen.
Mitten drin in diesem Trocken-Szenario, hier nahe des Fish River Nationalparks in Namibia, die Canyon Lodge. Und ihre Chalets, nach vorn offen mit Veranda oder Terrasse, strohgedeckt, und nach hinten mit der Rückseite elegant in die Felsen eingefügt, eingenischt in natürliche Felsformationen und höhlen, die angenehme Kühle verheissen. Vor allem auch die Badezimmer und Duschen im Inneren nutzen intelligent die vorgegebene Granit-Architektur.
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Das Haupthaus, eine ehemalige deutsche Farm, liegt toll im schönen grünen Garten
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Die einzelnen Häuschen der Lodge schmiegen sich sehr gut in die Fels-Monolithen ein
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Ansonsten kann man die Zimmer als einfach bezeichnen, aber zum Schlafen (und für nichts sonst sind sie gedacht, denn man ist aktiv und unterwegs) taugen sie allemal. Strom für AKKU-Charger (Digi-Cams, Videos) ist rund um die Uhr vorhanden, die Lodge wurde bereits ans namibianische Netz angeschlossen, auch wenn der nächste Verteiler fast 90 Kilometer entfernt ist, funktioniert alles einwandfrei. Aufs Handy muss man aber in der Regel verzichten, da kein Netz verfügbar.
Einige Meter weiter, das Haupthaus. Hier finden sich die Rezeption, das Restaurant mit riesiger Terrasse, die absolut als urig zu bezeichnende Bar für späte Stunden und der übliche Souvenir-Shop, der aber auch sehr viele eigene Produkte anbietet. Wer wirklich hier in der Canyon Lodge war, will dies auch auf seinem T-Shirt, seinem Sweater oder Safari-Hemd zeigen
Übrigens: Die Canyon Lodge war vor dem Ersten Weltkrieg ein deutsches Farmhaus der Familie Schanderl. Wer will, kann sich vor Ort in deren Geschichte vertiefen, ansonsten sollte man unbedingt früh aufstehen und den Sonnenaufgang im nahen Köcherbaumwald erleben. Pflicht sind Exkursionen zum nahen Fish River Canyon Nationalpark, bevorzugt mit dem Geländewagen der Lodge, mit dem man alle Aussichtspunkte bequem erreicht.
Fazit: Die Canyon Lodge ist ein einzigartiger Platz, für Individualisten und Kleingruppen. Die Quartiere sind zwar einfach, dafür ist die Lage um so schöner und das Haupthaus und all die Details Extra-Klasse.
Berühmt ist das reichhaltige Buffet, sei es zum Frühstück oder speziell zum Diner. Die Produkte hierzu kommen zu 70% aus eigener Erzeugung und sind vom Geschmack her wirklich überzeugend, verglichen mit europäisch-standardisierten Lebensmitteln. Und wer es abends mal so richtig krachen lassen will, für den steht die Bar bis zum Abwinken offen.
Übrigens: Neben der eigentlichen Canyon Lodge gibt es noch weitere Varianten, hier zu übernachten.
Da gibt es das Canyon Village, ein im grosszügigen Halbrund erbautes Areal, dass sich ideal für grosse Gruppen und Reisebusse eignet.
Weiters das bodenständige Canyon Roadhouse, im Prinzip ein Motel, mit einfachen Zimmern oder eben auch einem Campingplatz dahinter.
Oder man wählt das rustikale Canyon Mountain Camp, dies allerdings nur auf vorherige Anfrage und Vorbestellung.
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