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AFRIKA aktuell - Das Reisen und Tourismus Magazin für Namibia Guest Farms und Süd-Ost-Afrika
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Guest Farms, Lodges und Gäste-Farmen in Namibia, von AFRIKA aktuell besucht und empfohlen
Die Etango Gästefarm und Lodge direkt am Internationalen Airport von Windhoek
von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
Das Wort Etango bedeutet Sonne. Und wirklich, die gleichnamige Gästefarm direkt am Internationalen Airport von Windhoek ist freundlich, sauber und familiär, sonnig eben, und typisch für Guest Farms in Namibia. Direkt am Airport? Ja, und zwar schon SO direkt, dass man erst einmal am Gate vorbeifährt, weil man es nicht glauben mag. Denn das Tor aufs 4.500 Hektar grosse Farmgelände ist nicht unbedingt gross ausgeschildert, und die Einfahrt liegt so ziemlich genau gegenüber der Abzweigung zum Airport.
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Auf der Etango-Gästefarm kann man aktiv sein, aber auch Musse-Stunden geniessen
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Die grossen Zimmer haben den Touch of Africa
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Schlafen Wohnen, Urlaub machen, so nahe an lärmenden Düsen-Jets? Mit Verlaub, so viel Flugverkehr hat Namibia nicht, schon gar nicht nachts, und man fährt ja noch knapp zwei Kilometer über kleine Hügelchen in die Farm hinein, bis man an den Hauptgebäuden und Gästezimmern angelangt.
Und diese Lage macht die Etango Lodge&Gästefarm eben so einzigartig. Wer abends ankommt, kann hier sofort ohne lange Transfers im Dunklen wohnen, oder wer morgens früh abfliegt, spart sich extrem frühes Aufstehen und eine lange, schlimmstenfalls sogar risikoreiche (Reifenpannen o.ä.) Anfahrt. Und natürlich kann man sich auf Wunsch abholen oder hinbringen lassen. Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft werden hier noch gross geschrieben.
Genau wie stilvolles Wohnen, die insgesamt sechs Gästezimmer liegen separat auf dem Gelände, sind schön gross und nett eingerichtet. Klar, dass sie sauber sind, und mit modernen Bädern ausgestattet. Die Zimmer sind alle hygienisch gefliest. Neben den Standard-Zimmern haben die Gastgeber noch 3 exklusive Zimmer für ihre Stamm- und V.I.P.-Gäste parat.
Auf der Farm kümmert sich die Familie Grellmann um ihre Gäste. Natürlich auf Deutsch. Sprachbarrieren gibt es also keine, wie eben so oft in Namibia. Im Gegenteil: Man kann sich intensiv über Land und Leute und das Leben in Namibia informieren, vor allem als Neuankömmling, und man erhält wichtige Tipps und Kontakte für seine Weiter-Reise.
Die Farm selbst zählt zum Namatanga-Hege-Gebiet und hat in der Regel immer viele interessante Wildtiere auf ihrem Areal, neben Schafen und selbstbewussten Rindern finden sich Kudus, Oryx und Mountain Zebras, natürlich auch Springböcke und eine vielfältige Vogelwelt.
Zur Übernachtung gehört also auch ein Game Drive und ein Sun-Downer-Drink mit dazu, darüber hinaus man mehrstündige Spaziergänge unternehmen, und theoretisch könnte man auch Ausreiten. Pferde gibt es genug. Leider sind diese nicht ganz so handy, wie sich es ein ungeübter Reiter wünschen würde, aber man kann mit den Grellmanns über alles sprechen.
Zu den Gästen der Farm zählen regelmässig auch Jäger, was für Namibia eben absolut an der Tagesordnung und nicht unüblich ist, wobei die Grellmanns selbst den Jagd-Kodex hochhalten und die Waidmanns-Regeln befolgen. Trotzdem: Wer mit dem Faktum Jagd an sich nicht klar kommt, sollte sich lieber Richtung Windhoek direkt orientieren.
Andererseits: Wer Wild-Spezialitäten liebt, ist hier wiederum genau an der richtigen Adresse, denn ein leckeres Oryx-Steak, Kudu oder auch Springbock gehört zur ansonsten gut bürgerlichen deutschen Küche.
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