Namibia Reise Reportagen

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AFRIKA aktuell - Das Namibia-Safari Online Reisen und Tourismus Magazin für Safari in Namibia sowie Süd-Ost-Afrika
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Safaris und Reisen in Namibia
Auf Game Drive im Etosha Nationalpark
Ein Schwarzes Rhino am Grossen Weissen Platz
von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
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Gut zu Fuss, und zum Glück noch mit staubiger Vollbremsung: Das Spitzmaul-Nashorn stoppt bedenklich nahe an unserem Fahrzeug
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Namibia-Safari PUR: Er greift uns an. Er kommt. Er schnaubt, er stoppt, er bricht die Mock-Attack, den Scheinangriff ab. Unsere Schuld, oder einfach typisch für Safaris in Namibia? Ich meine, wir haben ihm nichts getan, ihn nicht provoziert.
Natürlich haben wir vor dem Etosha Nationalpark Gate gefroren. Natürlich wollten wir die ersten sein, die manche der vielen Schleifen (Loops genannt) im Park als Erste befahren wollten.
Und natürlich: Wir haben die schönen Zebras und Springböcke, die neben der Teerstrasse stehen, im Höchst-Tempo passiert. Klar. Wir wollten die ersten sein, und Guide NJ sagt, Du musst der Erste sein, wenn Du eines der Spitzmaul-Nashörner sehen willst, bevor es mit der zunehmende Tageshitze zu heiss wird. Sie schlafen ab spätestens 9 Uhr morgens, aber vorher gehen sie noch an die Wasserlöcher.
Mythos Etosha, mit dem Krüger Nationalpark in Südafrika wohl das bestbekannte Naturschutzgebiet im Südlichen Afrika. 1907 gegründet, und heute so in etwa 110 mal 60 Kilometer messend oder eben 22.500 Quadratkilometer gross. Sein Name bedeutet der Grosse Weisse Platz, und dies bezieht sich auf die riesige weisskrustige Salzpfanne, die eben in seinem Herzen liegt.
Noch etwas: Ganz nach Tradition im Südlichen Afrika ist auch der Etosha Nationalpark ein echter Selbstfahrer-Park. Man bezahlt seinen Eintritt am Gate, und fährt dann auf Teerstrassen oder den Schotterpisten der Loops auf eigene Faust umher, diese ausgewiesenen Fahrbahnen dürfen aber keinstenfalls verlassen werden!
Auch Aussteigen darf man nur an den dazu klar erkennbaren offiziellen Picknick-Plätzen. Übernachten im Park. Nur in den Camps, und hier rechtzeitig einbuchen.
Unser Tipp: Schliessen Sie sich trotzdem einem offiziellen Veranstalter an. Die kennen sich aus, die sehen mehr, die dürfen auch mehr vom Park befahren, die haben die besseren Fahrzeuge und sind eben einheimischer als ein normaler Tourist.
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Und nachdem die erste Überraschung gewichen war, gelang dann doch noch ein nettes Foto...
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Mythos Black Rhino. Jetzt steht er vor uns und schnaubt. Um die 15 Jahre alt, zwei schon sehr nette Hörnchen im Gesicht, und er ist wirklich GUT zu Fuss.
Würden wir nicht im Range Rover sitzen, wären wir wohl pfeilschnell auf dem Baum gelandet. Ich meine nach wie vor, dass unser einziger Fehler darin bestand, ganz früh aufgestanden zu haben, und ganz früh auf die Loop gekommen zu sein.
Actually, sagt NJ, unser Guide und NJ steht für Nicolas Johannes, actually, it was also really very VERY close for me. Auch ihn hat das Rhino also schwer beeindruckt.
Der Spitzmaul-Bulle hat gesoffen, am Wasserloch. Er hat uns angesehen, wir haben den Motor ausgemacht. Er mochte uns nicht, von Anfang an. Keine Provokation, kein Lärm, wir haben die Busch-Gesetze befolgt. Er durfte saufen, vor uns die Strasse überqueren, kein Mucks. Als er rechts im Busch war, hat NJ den Motor wieder angeworfen. Und schon war er da!
Doch nun dreht das Nashorn ab. Mock-Attack. Scheinangriff. Und es zeigt uns seinen Hintern und es triumphiert, denn es weiss, dass sein Angriff aus dem Busch viel zu schnell für das erfolgte, was eine überraschte Kamera leisten kann. Doch das eine oder andere schöne Foto von Mister Rhino ist uns dann doch noch gelungen, ein gelungener Abschluss von Safaris in Namibia...
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