Namibia Reise Reportagen


Malawi Reisen
Zurück zum
Namibia-Menü


Namibia



Google


Links-Liste:

Auswaertiges Amt

Gibt es Tipps oder Hinweise vom Auswaertigen Amt für Ihr Reiseziel?
Sie erfahren es bei Klick aufs obige Logo...

Prophylaxe

Gibt es Tipps hinsichtlich Gesundheit, Vorsorge und Prophylaxen für Ihr Reiseziel?
Sie erfahren es bei Klick aufs obige Logo...

Waehrungsumrechnung

Wie stehen die Devisen und Kurse? Checken Sie selbst, nach Klick aufs obige Logo...


AFRIKA aktuell - Das Online Safaris und Tourismus Magazin für Namibia sowie Süd-Ost-Afrika

Reisen und Safaris in Namibia
Tolles Wildlife im Private Game Reserve südlich des Etosha Nationalparks

Die Löwen von Ongava

von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell


Namibia Safaris und Löwen von Ongava

Rendezvous im Trompetendorn: Hautnahe Einblicke ins Familienleben der Löwen

Es ist kurz nach 12 Uhr mittags, als die Cessna auf dem Ongava Airstrip landet. Fünf Minuten später, und das so optimal an Namibia Fly in Safaris, nur 5 Minuten später hat uns NJ (Nicolas Johannes Dreyer, unser namibianischer Guide) bereits im Geländewagen sitzen und macht uns Appetit auf Katzen. Melmac? Nein, Löwen!

Das Rudel hat nachts praktisch nur etwa 500 Meter von der Landebahn entfernt eine Oryx-Antilope gerissen, und NJ ist guten Mutes, sie noch in der Nähe anzutreffen. Nur 10 Minuten von der Landung bis zum Löwen? Hört sich gut an, sogar ausgesprochen gut. Noch weitere zwei Minuten, und wir stecken erst einmal fest. Auch ein neuer Rekord, dabei sah die kleine Wasserlache nun wirklich absolut harmlos aus.

Der Busch ist um uns herum unheimlich saftig und grün, jetzt, in der Regenzeit. Die Mopane-Bäume mit ihren wunderschönen, herzchenförmig zweigeteilten Blättern stehen voll im Saft. Andererseits ist er auch fürs Auge so gut wie undurchschaubar. Was auch immer es wäre, es könnte in ein bis zwei Metern Entfernung völlig unbemerkt um uns herum schleichen.

NJ schaukelt den 4-Wheeler erst einmal sanft hin und her, Vorwärtsgang, Rückwärtsgang, doch dann schaltet er auf Zweibeiner um und hackt erst einmal einen Mopane-Busch klein. Die Äste dienen als Anfahrhilfe. Und die Löwen weichen dem Geknurre unserer eigenen Mägen und werden nach überstandener Schlammpartie auf den späten Nachmittag verschoben.

Ongava bedeutet übersetzt Spitzmaul-Nashorn! Ein passender Name für das Safari Camp, denn es liegt inmitten des 30.000 Hektar grossen Ongava Private Game Reserve, in dem es neben den Breitmaul-Nashörnern eben auch die sagenumwobenen und eigentlich sehr scheuen Spitzmäuler gibt. Scheu? Als Mensch sollte man den Überblick bewahren, denn sie können auch sehr schnell ungemütlich werden, wenn sie sich überrascht fühlen.

Und auch sonst ist die Artenliste der Säugetiere im Ongava Private Game Reserve sehr beeindruckend: Löwen, Leoparden, Geparden, ein knappes Dutzend Antilopen-Arten, Giraffen, und sowohl das Burchells Zebra genau wie das rare Mountain Zebra. Die Big Five? Nein, denn auf Elefanten und Büffel verzichtet man mit Absicht, was der Vegetation extrem zu gute kommt und das Ongava Reserve zu einem Schmuckstück macht.

Überhaupt ist das Reservat sehr abwechslungsreich. Dichter Busch wechselt mit offenem Grasland, es gibt Hügel und grössere Erhebungen, es gibt reichlich Wasserstellen und es gibt auf relativ freier Fläche diese silbrigen Trompetendorn-Büsche (Trumpet Thorns genannt, oder wissenschaftlich Catophractes alexandri).

Diese Namibiatrompete, wie sie auch genannt wird, ist ein laubabwerfender Strauch, wird bis ca. 2 Meter hoch und hat 5 Zentimeter lange, paarig angeordnete Dornen mit ovalen, dichten grauhaarigen, wolligen Blättern. Wenn der Busch blüht, dann mit weissen bis blassrosafarbene Blüten. Ein ganz spezieller Platz.

Löwen von Ongava

Zwei starke Brüder, die sich offensichtlich auch sehr gut verstehen: Bliksem und Donner leiten das Rudel

Ein Platz, an dem wir dann auch bald die Löwen finden. Ein Rudel mit 13 mehr oder noch weniger grossen Kätzchen!

Sieht man erst einmal einen, hat man sie bald alle beieinander, sie dösen um die 20 Stunden täglich, erst nach Sonnenuntergang werden sie wieder kurzfristig aktiv.

Da die Hauptbeute hier aus Kudus und Oryx besteht, müssen sie relativ häufig jagen, denn die Fleischmenge, die das Rudel auf Dauer benötigt, ist gross. Ein stattlicher Büffel wäre da viel geeigneter, aber die gibt es hier ja nicht..

NJ fährt uns mitten hinein ins Rudel. Was diesmal auch nicht so schwierig ist, denn die Pfützen des nächtlichen Gewitters sind mittlerweile wieder verschwunden. Und aussteigen würde sogar er jetzt nicht so ohne weiteres.

Es handelt sich um das sogenannte Lodge-Rudel. Die Gruppe hält sich zumeist in der Nähe der von Wilderness Safaris gemanagten Camps auf, die sich hier in Ongava befinden.

Angeführt wird es von Bliksem (Blitz) und Donner, zwei Brüdern von stattlicher Statur, beide um die 8 Jahre alt. Sie herrschen über ihre 3 erwachsenen Weibchen, ebenfalls um sieben bis acht Jahre alt, wobei eine von ihnen, Collar genannt, sogar Teil eines Forschungs-Projektes und mit einem Radio-Halsband ausgestattet ist.

Zu diesen 5 ausgewachsenen Löwen gruppieren sich dann 3 jugendliche, 2 zweijährige und 3 Welpen, die so um die 2 Monate alt sind. Und wir haben herrlich viel Zeit, sie in ihrem ganzen Familienleben ausgiebig zu beobachten...

Zurück zum Seitenanfang





HOME

Newsletter GRATIS

Kleinanzeigen lesen/aufgeben

Kontakt zu Afrika aktuell

Impressum

Werbung in Afrika aktuell