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AFRIKA aktuell - Das Online Reisen und Tourismus Magazin für Namibia sowie Süd-Ost-Afrika
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Reisen in Namibia
Swakopmund: Typisch Deutsch!?
von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
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Wahrzeichen: Der Landungssteg am Strand von Swakopmund
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Swakopmund ist Geschichte. Ab 1892 entwickelte sich hier ein beschaulicher deutscher Kolonialismus.
Beschaulich auch in der Art, dass vieles die Jahre überdauerte und jetzt wieder liebevoll hergerichtet ist.
Der Ort am Meer wurde zum Anlaufpunkt und zur Anlegestelle für alles, was man ins Landesinnere zu transportieren hatte.
Und dies fast in Blickweite zur britischen Walvis Bay, die in etwa 20 Kilometer entfernt ist. Ein 325 Meter langer Steg ragt weit ins Meer hinein, 1905 in Betrieb genommen und im Prinzip bis 1914 hin immer im Einsatz.
Auch heute ist dieser noch eine Art Wahrzeichen für das Städtchen, gerade für jeden der Strandspaziergänger unübersehbar, aber leider in sehr schlechtem Zustand.
Swakopmund kokettiert auch mit seiner Geschichte. Es ist touristisch absolut auf europäischem Niveau entwickelt und überall lockt und suggeriert man das deutsche Erbe. Ein Spaziergang durchs Städtchen macht Spass, es gibt immer wieder historisches zu bewundern.
So gut wie alles funktioniert auf Deutsch, seien es Speisekarten, Biersorten, seien es Unterkünfte, Bars, Pubs und Restaurants, oder eben die Original Schwarzwälder Kirschtorte, die, da wirklich noch hausgemacht, auch wirklich noch besser schmeckt als die im fernen Deutschland.
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Schön aufgefrischtes Kolonialerbe und ideal für Touristen entwickelt: Das Ortsinnere von Swakopmund
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Adler-Apotheke, Europa-Hotel, Bahnhof, Verwaltung, Gericht, dazu die Strassen-Namen, die sich auch typisch deutsch noch beharrlich gegen ihre Umbenennung (Anfang 2002) sträuben.
Man wohnt eben immer noch in der Bismarckstrasse oder der Kaiser-Wilhelm-Allee...
Interessanterweise sind viele Souvenirs hier relativ günstig zu haben, in den vielen Souvenirshops, die es im Ort gibt. Einheimische Experten erklären dies mit der relativ grossen Konkurrenzsituation. Auf jeden Fall hat man eine Riesenauswahl, seien es witzige T-Shirts oder Qualitäts-Ledersachen, zumeist aus Kudu gefertigt.
Swakopmund ist gut zu erreichen und darf eigentlich auf keiner Reise-Route durch Namibia fehlen. Entweder, man landet mit dem Kleinflugzeug auf dem nationalen Flugplatz, den es hier gibt, oder man kommt eben per Bus oder Mietwagen über die B2, von Windhoek aus auf der gut ausgebauten Strasse absolut kein Problem. Die Zeit um Weihnachten herum sollten Sie meiden, da übverfüllt, beziehungsweise lang im voraus buchen, wenn Sie mit dabei sein möchten.
Schön an Swakopmund: Das Meeres-Aquarium, direkt am Strand gelegen. Eine beziehungsweise DIE Gelegenheit, sich die marine Lebewelt, die dort draussen im kühlen Atlantik vorherrscht, einmal trockenen Fusses und aus gläserner Nähe anzusehen, gerade dann, wenn es draussen einmal neblig oder zu kühl sein sollte.
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