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Sun International in Sambia: Luxus-Hotels - und Impulse nicht nur für den Tourismus

Nicht zum ersten Mal zeigt die internationale Hotelkette Sun International, dass ihre Projekte den Tourismus eines Landes beträchtlich beleben können.

Auch das jüngste Engagement, ein Resort an den Victoria-Wasserfällen auf der Zambia-Seite des Zambezi, wird erhebliche Auswirkungen auf den Tourismus und auf die heimische Wirtschaft ganz allgemein haben.

Sun International eröffnet ein Resort mit einem Drei- und einem Fünf-Sterne-Hotel sowie einem Tagungs- und Unterhaltungszentrum in unmittelbarer Nähe der Fälle am Ufer des Zambezi. Schon im Jahr 2003 werden dort allein durch das Resort etwa 85.000 zusätzliche Besucher erwartet. Bereits in der Hochphase der Bauarbeiten wurden 6.500 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen, und schon 2001, im ersten Betriebsjahr, sorgt Sun International für rund 4.500 Arbeitsplätze, die bis 2005 auf 8.400 – direkte und indirekte – steigen könnten.

Rund 69 Millionen USD trug das Sun International Projekt schon im Jahr 2000 zum Bruttoinlandsprodukt (GDP) bei, in diesem Jahr, dem Jahr der Eröffnung, werden es weitere 50 Millionen USD sein, die sich in spätestens vier Jahren verdoppelt haben sollen.

Nach diesen, von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Grant Thornton Kessel Feinstein ermittelten Zahlen wird das Bruttoinlandsprodukt (GDP) Zambias durch Sun International schon 2002 um 2,5 % und 2005 um 3,3 % steigen.

Das neue Resort mit dem Drei-Sterne-Hotel »Zambezi Sun« (Eröffnung am 9. April) und dem Luxushotel »The Royal Livingstone« (Eröffnung am 4. Mai) wird sich jedoch nicht nur auf den Tourismus Zambias auswirken. Wie Philip Georgas, Divisional Director Resorts bei Sun International, ankündigt, wird es ein Teil eines »Goldenen Dreiecks« werden. Durch die Kombination des berühmten Mega-Resorts Sun City in den Pilanesbergen nördlich von Johannesburg mit dem vielbeschriebenen Table Bay Hotel in Kapstadt und nun dem Resort an den weltberühmten Victoria-Fällen entsteht ein außergewöhnliches Produkt für den gehobenen Tourismus im Südlichen Afrika.

Zambezi Sun
Das Drei-Sterne-Hotel »Zambezi Sun« trägt den Namen des Flusses, an dessen Ufer es liegt. Der zweistöckige Bau mit 212 Zimmern greift die Einfachheit der traditionellen Lehmbauten in Stil und Farbe auf. Das Erdbraun wird durch ethnische Rot-, Blau- und Orangetöne aufgelockert. Alle Zimmer haben Balkons oder Patios zur Sonnenseite. Sie verfügen über eine individuell regelbare Klimaanlage, Satelliten-TV, Minisafe, Telefon und eine zusätzliche Couch zum Ausziehen. Getränke und Snacks gibt es an Automaten. Weiter bietet das Hotel Swimmingpool, Buffet-Restaurant, Bar, Grill unter freiem Himmel und einen Entertainment-Bereich.

Tagungszentrum The Falls
Aus der Lobby des Hotels erreicht man das mit modernster Technik ausgestattete Tagungszentrum »The Falls« mit variablen Räumen. Es bietet im großen Saal 450 Plätze und bei Bankettbestuhlung Platz für 360 Gäste. Über einen schmalen Pfad durch hohes Gras erreicht man einen Versammlungsplatz wie in einem afrikanischen Dorf. Hier können unter freiem Himmel Veranstaltungen für bis zu 350 Gäste arrangiert werden. Ebenfalls angeschlossen an das Hotel und den Tagungsbereich ist das Besucherzentrum für Tagesgäste. Hier kann eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Ausflüge gebucht werden, von Wildwasserfahrten auf dem Zambezi bis zu Bungi Jumping oder dem spektakulären Flug über die Victoria-Fälle. Innerhalb des Zentrums finden Besucher ebenfalls Restaurant und Bar, aber auch Veranstalter-Schalter, Stände mit lokalem Kunsthandwerk, und Spielautomaten. Zu den Wasserfällen führt ein direkter Pfad.

Royal LivingstoneLuxushotel The Royal Livingstone
Das Fünf-Sterne-Hotel trägt den Namen des Mannes, der 1855 die Fälle entdeckte und nach seiner Königin Victoria-Fälle nannte, des Engländers David Livingstone. Nach ihm ist auch die acht Kilometer entfernte Provinzstadt Livingstone benannt. Die Namensgebung ist für Sun International Ausdruck der Verbundenheit zur Region und ihrer Geschichte. Die 173 Zimmer des Luxushotels sind in zweigeschossigen Bauten im Stil kolonialer Gutshäuser untergebracht. Die zweigeschossigen Villen mit je zehn Wohneinheiten mit privaten Veranden oder Terrassen atmen die Eleganz einer vergangenen Zeit. Die großzügigen Räume bringen jenen Luxus zurück, mit handgewebten Teppichen, Tierbildern, der Farbkombination Grün, Creme und Ebenholz und selbstverständlich all der technischen Ausstattung, die anspruchsvolle Vielreisende von einem Luxushotel erwarten. Dominierend dennoch sind die afrikanischen Elemente, die den Gast daran erinnern, daß er sich an einem der dramatischen Orte des afrikanischen Kontinents befindet.

Alle Zimmer haben individuell regelbare Klimaanlage, Satelliten-TV, Radio und Video, Minibar, Minisafe und Voicemail-Telefon. Room-Service steht ebenso zur Verfügung, und Mahlzeiten werden gern auch auf der eigenen Veranda serviert.

Der Rezeptionsbereich ist umrahmt von einem Hof mit Brunnen und durchzogen vom Duft des Kräutergartens. Auf der säulengeschmückten Lobby-Veranda laden gemütliche Sitzgruppen zur Ruhe oder zum Griff in die hauseigene Bibliothek, in der Lounge erinnern Bilder mit Szenen der Abenteuer Livingstones an die Entdeckung vor nicht einmal 150 Jahren.

Das neue Resort von Sun International mit den Hotels The Royal Livingstone und Zambezi Sun in Sambia wurde mit größter Rücksicht auf die Umwelt entwickelt, da es in einem Gebiet liegt, das als World Heritage eingestuft ist.

Diese Sorgfalt findet ihren Niederschlag auch in der Kultivierung von Pflanzen, die das Resort umgeben werden. Seit zwei Jahren werden Samen und Stecklinge gesammelt und in einer Baum- und Pflanzenschule herangezogen. Rund 50 000 Pflanzen und Bäume sollen nicht nur zur Erhaltung bestehender Arten beitragen. Sun International hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch Gebiete wieder mit exotischen Pflanzen zu versehen, die durch Erosion geschädigt sind.

Die Aufzucht der Pflanzen geschieht in auf einem Areal, das durch einen elektrischen Zaun vor wild umherwandernden Elefanten geschützt ist. Die Tiere würden ansonsten für Chaos in der Baum- und Pflanzenschule sorgen, so der zuständige Manager Jonathan Ferguson.

Der Clou ist übrigens ein Diner direkt an den Klippen der Wasserfälle! es wird vom Hotel natürlich für Sie arrangiert.


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