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AFRIKA aktuell - Das Safari und Tourismus Magazin für Reisen zu den Nationalparks in Sambia wie Zambia und Süd-Ost-Afrika
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Zambia Safaris zum Lower Zambezi Nationalpark
Der Lower Zambezi Nationalpark kurz vor (?) der Regenzeit: Last Flight out of Jeki
von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
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Vier junge Wildhunde tummeln sich nur zwei Minuten vom Airstrip entfernt
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Alle sprechen vom Wetter, vor dem Flug in den Lower Zambezi Nationalpark im Südosten von Zambia. Pilot Deo auch. Alles bewölkt auf der Route, sagt er, wir werden so ruhig fliegen wie in Watte gepackt.
Leider, grinst er, werdet Ihr auch nur soviel sehen, als wärt Ihr in Watte gepackt, nämlich nichts.
Und wirklich, erst als er mit der 2motorigen Chieftain, einem Kleinflugzeug für acht bis maximal 10 Passagiere, zur Landung ansetzt, gibt es wieder Landschaft vor den Fenstern. Aber die ist faszinierend schön.
Ein weitläufiges glitzerndes Fluss-System, intensiv grüne grosse Bäume und beige schimmernde Sandbänke, ein Naturparadies ohne Spuren von Zivilisation.
Wir wechseln nach der Landung vom Flieger in den Range Rover. 90 Minuten und ungefähr 18 Kilometer sind es bis zu unserem Camp, dem Kulefu Tented Camp. Und bereits nach zwei Minuten befinden wir uns in mitten von Afrikanischen Wildhunden, extrem selten leider, aber hier immerhin mit 4 halbwüchsigen und verspielten Welpen und somit einer Perspektive auf Arterhaltung.
Die ersten Kilometer Fahrstrecke beeindrucken auch dann vor allem durch den Baumbestand. Offen verteilt, hoch gewachsen, wunderschön. Imm wieder fallen dabei die Winter Thorn Acacia auf, Acacia albida (auch Faidherbia albida genannt). Über 20 Meter hoch und mit fast ebenso weiten Schirmen und Kronen, durchaus tief verwurzelt aber eben auch genauso tolerant gegenüber Überschwemmungen, und die gibt es hier während der Regenzeit reichlich.
Dies und die relativ (durch die bergige Kette der sogenannten Zambezi Escarpment) isolierte geografische Lage bedingen übrigens auch die Abwesenheit von Giraffen und Gnus, während man die restliche afrikanische Tierwelt reichlich antrifft. Und prompt stoppt uns eine ungefähr 600köpfige Büffelherde, die vor uns auf der Ebene grast.
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Ein einzelnes Löwen-Weibchen hat sich, hochschwanger, in den dichteren Busch zurück gezogen
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Und noch eines wird klar: der Lower Zambezi Nationalpark ist eigentlich noch ein ganz junger Park, der erst 1983 etabliert wurde. Man merkt es besonders den Elefanten an, die, verglichen mit anderen Parks in Afrika, leicht irritierbar (erst die Zeit wird ihnen zeigen, dass Touristen keine Wilderer sind) und zu reizen sind. Da erntet man schon den einen oder anderen Warn-Trompeter ihrerseits.
Alle sprechen wieder vom Wetter, vor dem Flug bei strömendem Regen fort aus dem Lower Zambezi Nationalpark im Südosten von Zambia. Pilot Deo auch. Sorry Folks, sagt er, ich habe über eine Stunde Verspätung, weil wir in Lusaka wegen eines Gewitters nicht weg konnten. Und hier auf dem Jeki Airstrip bin ich heute für dieses Jahr auch zum letzten Mal gelandet. Der Matsch reisst meiner Chieftain sonst die Räder ab, My Last Flight out of Jeki!.
Wir nehmen es gelassen, und sind froh, dass die Regentropfen nun von aussen gegen die Scheiben prasseln. Und logisch, Mitte Oktober ist schon keine optimale Zeit mehr gewesen.
Sie dagegen, da sind wir jetzt sicher, werden bei Ihrer Reise bestimmt einen Zeitraum (siehe unten) mit garantiert besserem Wetter wählen!
Fazit:
Der Lower Zambezi Nationalpark ist etwas ganz besonderes.
Grosse Areale sind mit hohen Bäumen bewachsen und relativ offen, was ihm das Flair eines echten Garten Eden verleiht.
Zoologisch gibt es hier die Big Five (einst ausgerottete Nashörner in 2005 wieder angesiedelt, plus der Wasserwelt der Flusslandschaft.
Es fehlen allerdings auf Grund der Geographie/Ökologie typische afrikanische Tierarten wie Giraffen oder Gnus.
Die Regenzeit ist unbedingt zu meiden, da während dieser Zeit auch zahlreiche Camps einfach geschlossen sind und nur von Anfang Mai bis Ende Oktober arbeiten.Am besten man kommt zwischen Ende Mai und Ende September.
Es kann hier sehr heiss (Sonnenschutz) werden, ausserdem gibt es im Busch Stellen mit Tse Tse-Fliegen (ungefährlich, aber lästig), deshalb sollte man bei Game Drives auf stabile (die Biester stechen mühelos durch Leinen-Kleidung) und lange Hosen sowie Ärmel achten (Jeans).
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