Seychellen

Seychellen UrlaubUrlaub auf den Seychellen

Die Seychellen bieten eine tolle Auswahl an Traum-Urlaubs-Zielen, ein Seychellen Urlaub verspricht eine paradiesische Inselwelt im Indischen Ozean.

Die Inseln

Das Staatsgebiet der Seychellen, stattliche 390.000 qkm, besteht eigentlich nur aus Wasser, wird gebildet von einer gigantischen Seefläche knapp südlich des Äquators. Nur etwa 450 qkm davon sind Land, verteilt auf 115 bis 120 mehr oder weniger grosse Inseln.

Ihrer Entstehung entsprechend teilt man sie in die Inneren- oder Granitinseln und die Äusseren- oder Korallen-Inseln, die durch das Wachstum von Steinkorallen gebildet wurden. Zu den Inneren Inseln zählen die Tourismus-Klassiker wie Mahé, Praslin und La Digue sowie ca. 30 weitere mit so klangvollen Namen mit so klangvollen Namen wie Frégate, Silhouette oder Curieuse.

Mahé ist dabei die grösste Insel mit etwa 27 mal 8 Kilometern, gefolgt von Praslin.

Die Äusseren Inseln sind absolute Naturparadiese wie etwa die Amiranten oder das Weltnaturerbe des Aldabra-Atolls.

Die Granitinseln sind erdgeschichtlich sehr alt, als sich die Kontinente des Gondwanalandes vor ungefähr 200 Millionen Jahren teilten, blieben die Inseln als Bruchstücke der Naht zwischen Afrika und Indien im Meer zurück.

Die Koralleninseln sind wesentlich jünger, die Riffe haben nur um die 1-2 Millionen Jahre gebraucht, um aus dem flachen sonnendurchfluteten Meer emporzuwachsen.


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Die Geschichte

Arabische Seefahrer kannten die Seychellen wohl seit ihren ersten Entdeckungsfahrten durch den Indischen Ozean, getrieben von den wechselnden Passat-Winden. Die Portugiesen wiederum durchsegelten sie als erste Europäer. Dies war um 1501 und 1502 herum.

Die Inseln waren bis dato allesamt unbewohnt. Ab 1735 liebäugelten die Franzosen vor allem mit den Inneren Inseln, sandten von Mauritius aus einige Expeditionen Richtung des heutigen Mahé. 1768 landeten dann die ersten Pioniere, ihre Schiffe hiessen Curieuse und La Digue, die Seychellen selbst erhielten ihren Namen nach dem damaligen französischen Finanzminister Jean Moreau de Séchelles, die Insel Mahé vom mauritianischen Gouverneur Mahé de Labourdonnais, Praslin wiederum wurde ebenfalls nach einem französischen Minister der Epoche benannt.

Neben der eigentlichen Kolonisierung hatten die Franzosen ein zweites Ziel: unterschlupf für ihre Korsaren zu schaffen, die den englischen und holländischen Handelsschiffen auf deren Rückweg von Indien auflauerten.

Gerade den Engländern missfiel dies schnell. 1794 annektierten sie das erste Mal die Inseln, 1811 erfolgte dann endgültig die Übernahme. Nach einigem Hin und Her und langer britischer Kolonialzeit gelang 1976 der Schritt in die Unabhängigkeit. Heute sind die Seychellen eine mehrparteiige Demokratie.


Das Klima

Da die Inneren Inseln der Seychellen praktisch direkt am Äquator liegen, ändert sich das Wetter, oder es bleibt, wie es ist. Was bedeutet, das es ganzjährig toll warm (tagsüber 27 bis 32 Grad Celsius, nachts 23 bis 27 Grad Celsius) ist, man aber schwer gezielte und ganz exakte Prognosen für Bewölkung, Sonnenscheindauer und/oder Regenfälle geben kann.

Ausgeprägte Jahreszeiten, ausgesprochene Trocken- und/oder Regenzeiten gibt es also nicht 100%ig, auch wenn unsere Sommermonate und dann vor allem der September und Oktober als relativ trocken gelten.

Trotzdem lassen sich generell zwei unterschiedliche Perioden beobachten:

Der Nord-West-Passat: Er kennzeichnet die Monate Dezember bis Februar, sorgt im Normalfall für längere Sonnenperioden, gefolgt von heftigen Schauern und Gewittern.

Der Süd-Ost-Passat: Er weht beständig bis kräftig (normalerweise) in den Monaten Juni bis September. Er bringt unruhige See mit Wellen, macht Tauchern das Unterwasser-Spazierengehen etwas schwerer, da auch die Sichtweiten nicht so gut sind wie sonst.

Übrigens: Einige Wolken oder auch einmal ein heftiger Tropenschauer sorgen für eine angenehme Abkühlung und etwas Pause in der doch heftigen äquatorialen Sonne, Sie werden dies sehr zu schätzen lernen.


Die Naturwunder

Die Seychellen besitzen, bedingt auch durch die Jahrmillionen lange geographische Isolation, einige einzigartige Naturwunder, die man unbedingt in seine Reise miteinplanen sollte.

Da ist Top of the List die Coco de Mer-Palme und ihr eigener Nationalpark, das Vallée de Mai auf der Insel Praslin. Die urtümlichen, bis 30 Meter hoch werdenden Palmen mit ihren 14 bis 15 Metern langen Wedeln formen hier tausendfach einen regelrechten Dschungel.

Die Coco de Mer-Nuss wird bis zu 20 Kg schwer, der schwerste Samen der Welt.

Weitere dicke Brummer trifft man ursprünglich auf Aldabra, aber freilebend beispielsweise auch auf Bird Island und in grossen Gehegen auf vielen Inseln wie Denis Island und La Digue (Union Estate) oder sogar schon im Botanischen Garten auf Mahé: Die Riesen-Landschildkröten, teils über 300 Kilogramm schwer und uralt.

Nummer Drei der Naturwunder kann fliegen, kommt getragen von Millionen Schwingen aus heiterem Himmel auf einige der Inseln: Die Seevögel, die riesige Brutkolonien bilden, aber auch endemische Vogelarten, die den reiz der Inseln ausmachen. Auf Bird Island lebt man als Tourist direkt mit und unter Millionen von Seeschwalben, weitere Inseln wie beispielsweise Aride besucht man im Rahmen von Tagesausflügen.

Und Last Not Least das allgegenwärtige Korallenmeer. Bereits direkt vor der Hauptstadt liegt der Ste. Anne Marine National Park, ein Schnorchelparadies und generell finden sich um alle Inseln herum tolle Tauchreviere, eigentlich auch immer durch professionell ausgestattete Tauchbasen erschliessbar. Das Wasser ist übrigens superklar, und je nach Saison werden spektakuläre Sichtweiten bis zu 30 Metern erreicht.


Island Hopping

Wer das erste Mal auf die Seychellen reist, sollte unbedingt die Hauptinsel Mahé mit ihren Nachbarinseln Praslin und La Digue kombinieren. Natürlich könnte man auch seine 14 Tage Urlaub nur an einem Fleck verbringen, würde dann aber eben die meisten der echten Highlights versäumen.

Praslin ist nur 15 Minuten von Mahé, dem internationalen Eingangsportal entfernt, La Digue erreicht man wiederum in nur 30 Minuten Bootstransfer von Praslin aus, beide auch per Schiff (Katamaran) von Mahé.

Durch diese Abstecher ist sicher gestellt, dass man die sagenhafte Coco de Mer auf Praslin in ihrem natürlichen Lebensraum sieht, und die wohl bekannteste Badestrand-Kulisse der Welt auf La Digue: Die granitbefelste Anse Source d’Argent ist berühmt aus Filmen, Werbespots und unzähliger Werbefotos.

Wer diese 3 zu den Granitinseln zählenden Eilande noch durch ein völlig anderes, aber eben auch für die Seychellen typisches Ziel ergänzen möchte, hat dabei die freie Auswahl an tollen Koralleninseln und -Atollen. Wie wäre es mit Bird oder Denis Island, beide nur 30 Minuten Flugzeit (knapp 100 Kilometer) vom Victoria Domestic Airport entfernt.

Oder man wählt den noch paradiesicher Weg zu den weit entfernten Amiranten, der Farquhar-Gruppe oder dem sagenhaften Aldabra-Atoll, eben je nach Lust, Laune oder auch auch eigener Zeit und gebotenem Urlaubs-Budget.



Die Piraten

Versunkene und vergessene Schätze, das sind die Mythen und Legenden, die sich um die Seychellen ranken. Französische Freibeuter zumeist, die englische und holländische Handelssegler kaperten, und deren wertvolles Gut auf den Inseln und Inselchen vergruben oder versteckten, an Land oder im Meer, wer weiss das heute noch so genau?

Aber ganz klar: Sobald so ein Pirat selbst und zumeist unfreiwillig das Zeitliche segnete, blieben die Schätze zurück. Also, nehmen Sie im Fall des Falles am besten Ihr Schäufelchen mit in den Seychellen-Urlaub.


Die Einreise und die Unterkünfte

Ein ausreichend gültiger Reisepass (6 Monate übers Einreisedatum hinaus) genügt, man füllt zusätzlich im Flugzeug seine Einreisekarte aus, erhält von der Immigration am Airport seinen Stempel in den Pass und gibt am Ende seines Urlaubs auch wieder seinen kleinen Ausreiseschein ab: Keine Kosten, kein weiterer Stress.

Unterkünfte gibt es auf den Seychellen in den verschiedensten Kategorien. Angefangen bim Billig-Bungalow mit Familienanschluss über die typischen kleinen (mit so um die 6 bis 12 Zimmern) Hotels à la Seychellois bis hin zum Super-Luxus-Hotel oder gar ganzen und sehr exklusiven Privatinseln.


Die Küche

Beginnen wir beim Frühstück. Dies ist “very british”, also Eier in allen Variationen, boiled (gekocht), fried (Spiegelei), scrambled (Rührei) oder als Omelette (immer die Zutaten mit angeben, also z.B. Tomaten, Käse, Schinken usw.) dazu Bacon und Toast, sowie Marmeladen und natürlich viel frische Früchte.

Ansonsten, sei es nun à la carte oder am Buffet geboten, kann man nach Herzenslust aus frischem Fisch und Meeresfrüchten wählen, aus Salaten und als Beilage zumeist Reis. Auch Rind- und Schweinefleisch finden Sie so gut wie immer auf den Speisekarten.

Huhn kommt oft als Poulet-Kari auf den Tisch, als leckeres Curry-Gericht, die kreolische Küche schöpft aus dem Vollen, also der umfangreichen Palette einheimischer Kräuter und Gewürze, wie dem Citronella-Gras, wie Pfeffer, Chillis oder Zimt.

Auf Nachfrage oder Vorbestellung gibt es vielerorts den sehr guten Octopus-Curry, und es soll spezielle Restaurants geben, die den Fruit-Bat-Curry kredenzen, den schmackhaft zubereiteten einheimischen Flughund (der auf den Inseln sehr häufig ist). Kenner schätzen ihn in Rotweinsauce.



Rund ums Geld

Auf den Seychellen bezahlt man offiziell mit den Seychelles-Rupies, die sich wiederum aus den Cents zusammen setzen. Doch wesentlich gefragter sind harte Devisen, also Euro, US-Dollar oder Schweizer Franken.

Denn auf den Inseln, die beispielsweise bis zu 60% ihre Devisen allein für den Import von Erdöl (Treibstoffen, auch fast alles andere an Gütern wird importiert) aufbringen müssen, herrscht chronischer Devisenmangel. Teils wird von Touristen bereits direkt ihr Obulus in Devisen verlangt, zum Beispiel beim Eintritt in den Botanischen Garten von Victoria/Mahé oder auf La Digue, wenn man die Union Estate besichtigen oder auch nur durchqueren möchte.

Ansonsten sind die Seychellen eine topmoderne Nation: Kreditkarten werden so gut wie überall akzeptiert (vor allem die Visa-Card in Hotels, Restaurants und Boutiquen) und es gibt in allen Gebieten mit menschlicher Zivilisation auch den einen oder anderen Cash-Automaten (Kreditkarte, z.B. Visa mit Geheimzahl) fürs Plastik-Money.

Die Lebenshaltungskosten auf den Inseln sind sehr hoch, bedingt durch die teuren Importe liegen sie oft noch um einiges höher als hierzulande Eine Billig-Destination in diesem Sinne sind die Seychellen also nicht.



Seychellen Urlaubs- und Reise-Informationen


Seychellen-Infos von A bis Z

Aeussere Inseln. Die als „aeussere Inseln“ bezeichneten 73 Korallenatolle sind Paradiese fuer Sportfischer und vor allem fuer Tauch-Touristen. Zu ihnen zaehlen Aldabra, das groesste ueber Wasser sichtbare Atoll der Welt, und seit 1983 Weltkulturerbe.

Bevoelkerung. Seselwa nennen sich Bewohner heute, und blicken auf eine erst 200jaehrige Geschichte gemeinsamer menschlicher Besiedelung zurueck. Ihre Urspruenge liegen in Afrika, Madagaskar, Indien und Osteuropa sowie Europa, wobei die Franzosen zu den „Gruendungsmitgliedern“ gehoerten.

Coco de Mer. Die wunderliche und wunderschoene Seychellen-Nuss hat ihren eigenen Nationalpark auf der Insel Praslin, das Schutzgebiet „Vallée de Mai“. Die bis zu 30 Kilo schweren Nuesse sind die schwersten Samen der Welt und die Frucht der Coco-de-Mer Palme. Klar, dass sich um die Doppelnuss und ihre interessanten Rundungen etliche Legenden ranken. Achtung: Die Ausfuhr ist genehmigungspflichtig.

Devisen und Waehrung. Auslaendische Devisen duerfen unbegrenzt eingefuehrt und in bis zu gleicher Hoehe auch wieder ausgefuehrt werden. Die Landeswaehrung wiederum ist die Seychellen-Rupie. Der Umtausch auf den Seychellen ist in der Regel guenstiger als bereits in Europa.

Einreisebstimmungen. Bei Einreise wird ein Touristen-Visum erteilt. Und dies NUR bei Einreise und nicht vorab in Europa. Das Antragsformular erhalten Sie im Flugzeug. Ihr Pass muss bis zur Ausreise oder darueber hinaus gueltig sein. Weiters erforderlich: Ein Uebernachtungsnachweis fuer mindestens drei Naechte und ein Rueck- oder Weiterreise-Ticket.

Flitterwochen und Heiraten. Wenn Sie im Besitz gueltiger Dokumente (wie sie ja zur Einreise verlangt werden) sind, koennen Sie sich auf den Seychellen trauen lassen. Die vom „Registrar“, dem Standesbeamten vollzogene Trauung ist in Deutschland gueltig. Auf Grund aller Formalitaeten und der Organistaion empfiehlt es sich, dies von einem ASA-Reiseveranstalter organisieren zu lassen.

Gewuerze. Gewuerze wie die auf den Inseln wachsenden Vanille-Schoten, Zimt, Gewuerznelken oder Zitronellen bestimmen zusammen mit indischen Einfluessen die kreolische Kueche. Natuerlich zaehlen auch Reis, frischer Fisch und schmackhafte Fruechte zu den Hauptbestandteilen der Speisekarten.

Hotels und Unterkuenfte. Gerade die neuen Generationen der Hotels haben sich der Harmonie mit der traumhaften Umgebung verschrieben, und das zurecht. Keines davon masst sich an, eine Palme an Höhe zu ueberbieten. Trotzdem bieten sie natuerlich allerhoechste Standards. Natuerlich gibt es auch Pensionen, Gaestehauser und Strandbungalows. Allen gemeinsam ist die typisch kreolische Lebensfreude und Gastfreundschaft.

Innere Inseln. Die 42 „inneren Inseln“ bestehen geologisch betrachtet aus Granit und sind erdgeschichtlich sehr alt. Zu ihnen werden Mahé, Praslin und La Digue gerechnet.

Impfungen sind nicht vorgeschrieben (fuer Einreisende aus Europa); auf den Seychellen selbst gibt es keine gefaehrlichen typischen Tropenkrankheiten.

Konferenzen und Incentives. Die Seychellen eignen sich perfekt fuer kleine Tagungen sowie Firmen-Incentives der „anderen Art“. Natuerlich gegeben: zuverlaessige Flugverbindungen sowie eine gut funktionierende Telekommunikation.

La Digue. Auf La Digue – der viertgroessten Seychellen-Insel – gibt es keine Autos! Das schnellste Verkehrsmittel ist und bleibt dort das Fahrrad. Auf La Digue liegt uebrigens auch der wohl meistfotografierte Strand der Welt - l’Anse Source d’Argent.

Mahé. Auf Mahé leben in etwa 90% der Bevoelkerung der Seychellen. Hier liegt auch die Hauptstadt, Victoria mit 30.000 Einwohnern und der internationale Flughafen. Ausserdem finden sich auf der 27 Kilometer langen und 8 Kilometer breiten Insel 68 Badestraende, viele kleine Buchten aber auch ein 900 Meter hoher Berggipfel.

Natur und Naturschutz. Fast die Haelfte der Landflaeche der Seychellen steht unter Naturschutz. In Zahlen: 210 der 455 Quadratkilometer. Das bedeutet uebrigens auch Weltrekord. Dazu kommen noch einmal in etwa 230 Quadratkilometer Wasserflaeche.

Oeffnungszeiten. Die Geschaeftszeiten auf den Seychellen sind in der Regel wochentags von 8 bis 12 Uhr mittags sowie nachmittags von 13 Uhr bis 16/17 Uhr, samstags bis Mittag. Einige grosse Supermaerkte und Einkaufszentren oeffnen auch smastags und sonntags. Die Banken haben eigentlich nur wochentags und hierbei vormittags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Praslin. Praslin ist die zweitgroesste Insel der Seychellen. Praslin ist die Heimat der Coco-de-Mer Palme. Und Praslin hat mit dem kilometerlangen, weiss-sandigem Anse Volbert einen der schoensten Straende des Archipels.

Reisezeit. Zweigeteilt, aber natuerlich ganzjaehrig. Von Mai bis Oktober trocken, aber etwas windiger und mit unruhigem Meer, von November bis April wird es heisser, das Meer ist klar und relativ ruhig, allerdings gibt es auch vermehrt kurze Regenschauer.

Silhouette. Silhouette Island ist etwas Besonderes: Obwohl sie nur 17 Kilometer von der Hauptinsel Mahé entfernt liegt, ist sie weitgehend unberuehrt, obgleich sie die drittgroesste der Seychellen ist. Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten – es gibt keine Strassen auf Silhouette, sondern nur Wanderwege hinein in die traumhafte Wildnis.

Tauchparadiese. Unterseeische Granitbloecke oder durch Korallenwachstum entstandene Riffe, oder zur Abwechslung auch einmal ein gesunkener Frachter wie die Ennerdale – an Tauchdestinationen mangelt es den Seychellen nun wirklich nicht. Und natuerlich existiert hier auch die dazu noetige Infra-Struktur an Tauchbasen. Tauchen kann man im uebrigen das ganze Jahr hindurch. Ideale Sichtweiten ueber 30 Meter bei Wassertemperaturen um 29 Grad Celsius herrschen in den Monaten April und Mai sowie im Oktober und November vor.

Haie gibt es natuerlich in den Gewaessern der Seychellen. Einen „Hai-Unfall“, also einen Angriff auf Menschen, hat es dagegen der Statistik zufolge

noch nie gegeben.

Umstellung. Eine grossartige Zeitverschiebung muss man bei Reisen auf die Seychellen nicht verkraften. Im europaeischen Winter sind es drei, waehrend unseres Sommers dagegen nur zwei Stunden, die die Seychellen VOR uns sind.

Verkehrsregeln. Sollten Sie vorhaben, auf den Seychellen Auto zu fahren: Es herrscht Linksverkehr. Die zulaessige Hoechstgeschwindigkeit ist innerorts auf 40 km/h begrenzt, ausserorts auf 65 km/h.

Wetter und Klima. Stellen Sie sich auf ein tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit ein. Ansonsten ist das Wetter Tagesgeschaeft, weitreichende Vorab-Prognosen sind nicht moeglich. Tage und Naechte sind in etwa gleichlang, denn die Seychellen liegen nahe des Aequators.

Yachting. Eine besonders schoene Art, die Seychellen per Segel- oder Motoryacht zu erkunden.

Zoll. Verzichten Sie aus Vernunftsgruenden (Umweltschutz) auf die Mitnahme von Souvenirs, die aus Tieren oder Pflanzen gefertigt wurden. Ansonsten sind die Zollbestimmungen relativ unkompliziert. Erwachsene koennen beispielsweise bis zu 2 Litern alkoholische Getraenke und 400 Zigaretten aus Ihrem Seychellen Urlaub mitbringen.

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