Zimbabwe Tourism Authority
Zimbabwe Reise Reportagen


Simbabwe

Werbung auf AFRIKA aktuell


Google

AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika

Reisen nach ZIMBABWE

Im Südosten von Zimbabwe liegt ein Nationalpark, dessen Besuch sich lohnt:

Gonarezhou, der Platz der vielen Elefanten

von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell

Chilojo Cliffs Gonarezhou Zimbabwe

Symphonie in Sandstein: Die rot-weissen Chilojo Cliffs im Gonarezhou Nationalpark in Zimbabwe

Zwei Dinge braucht der Elefant: Wasser und reichlich Grünzeug. Wasser gibt es hier, ganz unten im Süd-Osten von Zimbabwe ganzjährig. Das Gebiet wird von zwei relativ grossen Flüssen, dem Save und dem Runde River durchzogen, zumindest hier im nördlichen Teil, in dem wir auf unserem Game Drive unterwegs sind.

Und auch die Vegetation zeigt deutlich, dass die Dickhäuter hier kräftig zulangen, um sich satt zu fressen.

Und der Gonarezhou Nationalpark bietet viel Platz für die wilden Tiere. Er ist mit 5.000 Quadratkilometern bereits der zweitgrösste des Landes, und er ist als Teil des Transfrontier-Konzeptes (auch Peace Parks genannt) mit den korrespondierenden Nationalparken in Mosambik und Südafrika grenzüberschreitend vernetzt.

A Scenic Drive hatte der Guide versprochen, eine Fahrt durch landschaftlich abwechslungsreiche Gebiete, durch lichten Mopane-Wald, durch Dornbusch-Akazien am Fluss entlang, der unten in seinem weitläufigen Sandbett mäandert. Eine Fahrt mit einem festen Ziel: Die Chilojo Cliffs, eine Felsformation, die je nach Sonnenstand in ihrer ganzen rot-weissen Pracht strahlt.

Und wie war das noch mit den vielen Elefanten? 2 grosse Bullen hatten wir, in grosser Entfernung, und 2 bis 3 halbwüchsige, die sich auch blitzschnell in die Büsche verabschiedet hatten. Keine grosse Ausbeute für 3 Stunden Fahrt. Pech? Normalität?

Wie schon erwähnt, der Park ist riesengross und macht mit seiner Fläche auch einen Graue Riesen zu einer zoologischen Stecknadel in der dichten Vegetation.

Trotzdem ist die Stimmung im Range Rover gut, und wir vertrösten uns auf dem Rückweg mit Durchhalte-Parolen. Der Guide hebt sich die vielen Elefanten für uns eben als krönenden Abschluss auf, meint einer. Klar, der weiss genau, wo die sind, kommt es als Antwort.

Elefanten Herde Gonarezhou Zimbabwe

Unvergesslich: Über 300 Elefanten ziehen vorbei, viel zu viele, um sie alle auf ein Bild zu bekommen...

Und wirklich: Kurz vor Fahrt-Ende treffen wir zunächst wieder auf einen halbwüchsigen einzelnen Bullen. Der wenigstens mal still hält, für einige Fotos.

Und irgendwie trötet es in einiger Distanz ganz ordentlich. Sollten da wirklich mehr sein? Wir fahren behutsam und leise über eine kleine Anhöhe, die Blick freigibt auf ein unvergessliches Erlebnis.

Da ist sie, die von uns so sehnsüchtig herbeigewünschte Herde.

Einige Elefanten baden und duschen noch am Wasser, glänzen dunkel und feucht aus dem hohen Gras, das sie genussvoll abrupfen und in sich hinein stopfen. Andere sind bereits weiter, auf dem Weg ins schattige Blattwerk, das einige grössere Bäume dort unten anbieten. Klar, es ist bald Mittag, und die Temperatur hier klettert beständig auf ihr heisses Top-Level.

Wir steigen aus, schleichen uns geduckt näher an die Tiere an. Leider versperren bald zwei junge Bullen den weiteren Anmarsch. Sie fressen, sind relaxt, aber jeder weitere Schritt in ihre Richtung wäre zu viel Risiko. Trotzdem, der Eindruck ist ein unvergleichbarer, und aus dem Scenic Drive wurde im Endeffekt ein Highlight, das auch im Südlichen Afrika eben nicht alltäglich ist.



Zurück zum Seitenanfang





HOME

Newsletter GRATIS

Kleinanzeigen lesen/aufgeben

Kontakt zu Afrika aktuell

Impressum

Werbung in Afrika aktuell