Zimbabwe Reise Reportagen
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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Reisen nach ZIMBABWE
Baden einmal anders:
Ein Elefant, der was taucht...
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
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Publisher Ludwig Schadhauser ging auf Tauchstation...
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Im Antelope Game Park bei Gweru kann man viele Aktivitäten mitmachen. Safaris auf dem Rücken von Pferden, die einen ganz nahe an die Wildtiere heranbringen.
Denn Giraffe und Co halten einen nicht für einen potentiell feindseligen Zweibeiner, sondern für einen artig und artgenossigen Vierbeiner.
Noch besser funktioniert dies im Rahmen einer Elephant Back Safari. Man sitzt auf einem Elefanten, der von einem Chauffeur, nämlich dem dazu ausgebildeten Guide gesteuert wird.
Dazu werden die Elefanten kurz nach dem Wachwerden gefüttert, und in ihre Tagesroutine gebracht. Und somit haben die Dickhäuter mit dem morgendlichen Ausflug auch kein Problem, denn sie wissen genau, was danach auf sie wartet.
Ihre absolute Lieblings-Beschäftigung, das Baden! Nach Herzenslust den Staub abwaschen, plantschen, spritzen, tauchen. Elefanten sind eben auch nur Menschen! Und hier im Antelope Game Park kann man als Zweibeiner mit dabei sein, kann mit den Grauen Riesen ins Wasser reiten und bis über die Haarspitzen nass werden.
Der erste Eindruck an diesem späten Morgen für mich ist ein kalter. Das Wasser ist frisch. Ziemlich frisch. Doch der Elefant unter mir sieht das anders. Er steuert zielstrebig ins Tiefe, und kaum 2 Sekunden später steht mir das Wasser bis zum Hals, oder bis zur Nase, um es exakt zu sagen.
Von meinem Guide, der vor mir sitzt, ist nichts mehr zu sehen, und vom Elefanten lugt nur noch ganz frech die Rüsselspitze aus dem Wasser, wie ein Schnorchel, mit dem er weiteratmet.
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Ahoi! Mit guter Balance gelingt der Ritt auf den See-Elefanten...
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Was jetzt folgt, sind 20 Minuten Spass, und ein Balance-Akt, der wohl am besten mit Unterwasser-Rodeo zu umschreiben ist.
Denn prompt kommt das 2,5 Tonnen-Tier vorn wieder hoch, rutscht man unwiderstehlich nach hinten. Taucht es erneut, neigt sich das ganze bedrohlich in die andere Richtung.
Ob er sich auch auf die Seite legt? Klar, mal nach links, mal nach rechts. Und da im Wasser das Archimedische Prinzip gilt, hat man nicht nur mit Seitenlage, sondern auch gegen den Auftrieb zu kämpfen, der einen, dem Impulsgesetz folgend, beharrlich vom Elefanten wegzieht.
So weit, so gut. Nach den ersten paar Minuten hat man dann irgendwie das Gleichgewicht gefunden und balanciert munter mit. Je nach Körpergrösse taucht man auch mal völlig ab, muss für ein paar Augenblicke die Luft anhalten und ist von der Wasseroberfläche verschwunden.
Zum Dank dafür hat der Guide vor mir dann noch einen besonderen Leckerbissen auf Lager: ganz unauffällig gibt er dem Elefanten ein paar kleine Befehle, und der quittiert diese mit einer kräftigen Dusche aus seinem Rüssel, natürlich in Richtung Passagiere...
Fazit: Wenn Du nach Gweru in den Antelope Game Park kommst, vergiss die Badehose nicht...
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