SIMBABWE
Eastern Highlands, Der Bvumba Botanical Garden: Relaxen zwischen Azaleen und Hortensien
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
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Ein grosser spiegelglatter Teich bildet das Herzstück der Gartenanlage
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Die Eastern Highlands sind ein Refugium für die stillen touristischen Highlights.
Fast ist man versucht, zu glauben, dass die Gegend von Bvumba, was mystisch und auch nebulös-neblig bedeutet, diese gar nicht so gern preisgibt.
Dazu gehört auch der Botanische Garten von Bvumba, der nahe des Leopard Rock Hotels liegt, sich aber sehr zurückhaltend abseits der Hauptstrasse versteckt.
Er wurde bereits 1966 gegründet und basiert auf einer früheren Farm, der sogenannten J. Taylor-Farm. Schon dieser war ein Pflanzenfreund und er legte sich einen weitläufigen Garten mit allerlei tollen Gewächsen an, und das traumhaft am Hang gelegene und wunderschöne ehemalige Haupthaus der Farm dient heute der Verwaltung und als Wohnsitz für den Leiter des Botanischen Gartens.
Auch als Tourist kann man im oder am Garten übernachten. Es gibt Camping-Möglichkeiten sowie auch zwei kleinere Chalets zu mieten, diese sind für Selbstversorger gedacht, der luxuriöse Grillplatz für die mitgebrachten saftigen Steaks oder die fetten Burenwürste ist bereits vorhanden.
Das eigentliche Areal des Botanischen Gartens umfasst 1,5 Hektar. Ausreichend gross, um hier ein bis zwei Stunden zu verweilen und die Fülle der Blüten und Gewächse zu geniessen oder den Blick ins Tal, und dort ins benachbarte Mosambik, schweifen zu lassen.
Uns empfängt Amos Mutema, unser Guide für den Park. Er gehört, so erklärt er uns lächelnd, bereits zu den ältesten Gewächsen hier im Park. Seit 23 macht er nun diesen seinen Job, und er liebt ihn.
Und er erweist sich als äusserst kundig, was sehr wertvoll ist, denn an der Beschilderung im Garten selbst oder an gedruckten Info-Broschüren mangelt es noch.
Vorbei an einer Allee aus blau sowie rosaroten Hortensien, Hydrengea-Arten mit ihren fussballgrossen Blüten geht es zum Kern des Gartens, dem zentral gelegenen Teich.
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Guide Amos Mutema in der Kinderstube des Botanischen Gartens
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In ihm spiegeln sich hohe Palmen und Palmfarne, die das Ufer säumen. Schon beeindruckend, zu welcher Grösse gerade die Palmfarne, die sehr langsam wachsen, hier herangewachsen sind.
Ein Papyrus-Dickicht entlang des abfliessenden Bachs beweist, wie angenehm warm das Klima hier in den Bergen doch überwiegend ist, vor Frost muss man keine Angst haben.
Amos zeigt uns auch die kleine Nursery, also die Kinderstube des Botanischen Gartens, in dem der eigene Pflanzen-Nachwuchs herangezüchtet wird. Befragt nach seinen Lieblingspflanzen, führt er uns einige Meter weiter auf eine kleine Grasfläche, auf der kniehohe Büsche wachsen!
Er erklärt uns, dass er grundsätzlich alle Pflanzen im Garten liebt! Sehr diplomatisch! Doch hier, so Amos weiter, hier im kühlen Schatten zieht er seine Azaleen hoch! Und die lieben nun mal viel Kühle und Frische, um ihre tolle Blütenpracht zu entwickeln. Klar, auch bei uns gibt es die Azaleen als blühende Topfpflanzenpracht ja auch erst im Winter und zeitigem Frühjahr.
Übrigens: Wer sich neben der Flora des Gartens noch für in Simbabwe endemische Gewächse, Sträucher, Büsche und Bäume interessiert, sollte Zeit für eine exkursion in den zum Park benachbarten Bunga Forest einplanen, denn das Bunga Forest Botanical Reserve hat hierzu einiges zu bieten.
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