Zimbabwe Tourism Authority


Google


Breezes Hotel Kariba Zimbabwe

Das Kariba Breezes Hotel liegt idyllisch am See-Ufer
Ob die URL unten wieder funktioniert, müsst Ihr einfach probieren, stimmen tut sie...
Website

AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika

SIMBABWE
Kariba: Das Dammsterdamm von Zimbabwe

von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell

Kariba Staudamm Simbabwe
Hoch über dem Damm thront Nyami Nyami, der Flussgott

Makuti liegt 290 Kilometer nordwestlich von Harare. Ein kleines Städtchen, nichts weltbewegendes, aber so etwas wie der letzte Ort vor der Grenze nach Zambia. Würde man geradeaus auf der A1 weiterfahren. Rechts liegt Mana Pools und der tolle Nationalpark, und nach links und unten geht es nach Kariba.

Und genau dahin soll es gehen, wenn erst mal die Chicken Mayonnaise Sandwiches (immer mit Salat oder Sosse und auf jeden Fall mit viel Bier bestellen, sonst sind sie furchtbar trocken) runtergerutscht sind.

72 Kilometer auf einer traumhaften Panoramastrasse liegen noch vor uns, hinab ins Tal des Zambezi, zum riesig-grossen Stausee namens Lake Kariba, und dem gleichnamigen Ort, dessen Staumauer das Wasser 280 Kilometer lang zurückhält.

Traumhafte Strasse? Ja. Dies bezieht sich nicht auf den Bauzustand, der entspricht einer deutschen Landstrasse, auf der man mit zwei Autos so einigermassen Platz hat, auch wenn sich hier schon mal der eine oder andere rauchende Truck bewegt. Es bezieht sich auf die Ausblicke, die geschwungenen Kurven, den Blick in die Täler, den blauen Himmel, das faszinierende Licht.

Also niemals nachts fahren? Warum? Weil es dann dunkel ist und man nichts von der Landschaft sieht? Sicher. Aber gerade nachts stehen auf dem warmen Asphalt auch graue Hindernisse der tonnenschweren Art, die Elefanten lieben es, hier einen lauschigen Spaziergang zu machen. Und sie mögen dann keine Autos.

Kariba als Ort selbst wird natürlich vom Staudamm dominiert. Die Staumauer ist befahrbar und bildet den Übergang zwischen Zimbabwe und Zambia. Den besten Ausblick auf den Damm hat man vom Hügel, auf dem die Tourismus-Information ihr Büro hat, hier erhält man auch anhand von Schautafeln und Displays sowie allerlei gedrucktem Infomaterial jede Menge Wissenswertes über das Projekt vermittelt.

Kariba Kirche St. Barbara Simbabwe
Die Kirche in Kariba gedenkt der Toten des Staudamm-Baus

Hier oben blickt auch die Statue des Fluss-Gottes Nyami Nyami, wohl einer Wasserkobra nachempfunden, hinunter zum Damm, hinab zum Kariwa, übersetzt also der Falle, die das Wasser fängt.

Nyami Nyami würde, so die Tonga, der alteingesessene Stamm, der beim Dammbau vertrieben wurde, sich an den Baumeistern rächen. Und wirklich: Ein Jahrhunderthochwasser 1957 und 1958 riss die ersten Fundamente fort.

Es gab insgesamt 86 Tote. Die Statue sollte also auch den Flussgott besänftigen, und dies ist bis heute gelungen.

Weiter, wenn man so will in der Ortsmitte, denn Kariba ist relativ hügelig und von daher schwer zu erwandern, findet sich die Kirche St. Barbara. Auch sie wurde zum Gedenken an die Opfer des Damm-Baus errichtet. In ihrer direkten Nachbarschaft laden ein paar kleinere Läden zum Shoppen ein.

Und auch sonst ist Kariba bekannt für nette Souvenirs, vor allem Textilien wie Batik-Unikate oder Häkeleien.

Eines ist sicher: Nur im Ort Kariba selber zu sitzen, ist verschenkte Zeit. Von hier aus startet man in die Wildnis, und/oder zum Angeln. Hinaus auf eine Hausboot, eine schwimmende Unterkunft, also, oder in eine der tollen und teils super-luxuriösen Lodges am See-Ufer, von wo aus man dann wiederum auf Safari geht, zum Beispiel auf Fothergill Island oder in den Matusadona Nationalpark.



Zurück zum Seitenanfang

Simbabwe Reisefuehrer

ZEIT und GELD sparen!

Tipp der Redaktion:
Guter Simbabwe-Reiseführer!
Jetzt ONLINE bestellen und Frei Haus geliefert bekommen...

HOME

Newsletter GRATIS

Kleinanzeigen lesen/aufgeben

Kontakt zu Afrika aktuell

Impressum

Werbung in Afrika aktuell