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Cresta Lodge Harare Zimbabwe

Die Cresta Lodge zwischen dem Harare International Airport und der Stadt selbst gelegen, ist der ideale Stop-Over nach Ihrer Ankunft in Zimbabwe...
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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika

SIMBABWE
Die Eastern Highlands: Auf dem Weg von Harare nach Mutare

von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell

Mutare
Die Gross-Stadt Mutare liegt wunderschön am Fusse der Eastern Hihglands

Wer in die Eastern Highlands möchte, wird dies zum überwiegenden Teil mit dem KFZ tun, und dies mit hoher Wahrscheinlichkeit aus ab Harare als Stop-Over auf seiner Rundreise durchs Land oder als erstem Eingangspunkt nach Simbabwe. Denn eine reguläre grössere Fluganbindung gibt es nicht.

Was aber halb so schlimm ist, denn landschaftlich gibt es einiges zu sehen.

Die Strasse ist in gutem Zustand und sie führt meist schnurgeradeaus und Richtung Osten.

Wir haben die Hauptstadt Harare auf der A3 verlassen und fahren nun immer Richtung Mutare, einer der grössten Städte des Landes, und das grosse Zentrum am Fusse der Highlands.

Abgesehen davon, dass Linksverkehr herrscht, wie überall im Land, könnte es sich auch um eine Bundesstrasse irgendwo bei uns handeln. Die Gegend ist grün, jetzt im April, und regelmässig wechseln offene Graslandschaft mit dichterem Busch, gefolgt von hohen Eukalyptuswäldern, die hier vor Jahrzehnten angepflanzt wurden.

Mal fährt man über sanfte Hügel, mal türmt sich zur Seite die eine oder andere bizarre Gesteinsformation auf, gebildet aus diesen grossen Fels-Findlingen, die wie von Geisterhand aufeinandergeschichtet scheinen, und die für Simbabwe so typisch sind.

Und natürlich immer wieder Landwirtschaft. Überwiegend wird Mais angebaut, aber auch Tabak, und immer wieder kleine Kolonien von Sonnenblumen.

Auch die eine oder andere Schnittblumen-Plantage passiert man, Blumen, unter Netzen geschützt und gut bewässert, frisch für den internationalen Markt, auch den deutschen.

Nach 74 Kilometern ab Harare erreichen wir Marondera, eine Stadt inmitten all diesen Anbaus, und aus dieser Gegend hier stammt auch der Mukuyu-Wein, benannt nach dem gleichnamigen und ebenfalls sehr schönen Baum, wobei man mittlerweile das Keltern und die Produktion immer mehr verbessert hat und der durchaus trinkbar ist, wobei der Weisswein noch einigen Vorsprung vor dem Roten besitzt.

Mutare
Downtown Mutare: Es geht gemütlich und baulich sehr grosszügig zu

Mit zunehmender Fahrt Richtung Osten wird die Besiedelung immer dünner. Nur vereinzelt kann man von der Strasse aus einige kleine strohgedeckte Dörfer erkennen, dafür werden die Hügel immer höher.

Doch spätestens jetzt wird klar: Nachtfahrten sollte man dringendst vermeiden, also immer genug Zeit einplanen, über die reine Fahrtzeit von in etwa drei Stunden hinaus.

Denn hier ist Cattle-Country, Rinder gehören zum Strassenbild, am Strassenrand, oder auch mal auf der Fahrbahn.

Und sie sind von einer penetranten Sturheit, wohl die dickköpfigsten (?) von Afrika, und sie nehmen sich Zeit, die Strasse freizugeben. In der Dunkelheit wird dies zu einem für beide Beteiligten tödlichen Risiko!

Da wir Harare aber bereits am frühen Vormittag verlassen haben, erreichen wir ungestört unser Ziel: Mutare.

Mutare bedeutet soviel wie Erz, Eisenerz, das hier früher aus dem Berg geholt wurde. Heute ist die 500.000 Einwohner-Stadt eine Mischung aus Industrie, wie beispielsweise Papier-Recycling und aus Handelsplatz, denn Mosambik ist nur 10 Kilometer weit weg und die wichtige Hafenstadt Beira als Tor zu Gütern via dem Seeweg nur 3 Stunden Fahrt entfernt.

Und auch vom Tourismus profitiert man hier, denn Mutare ist der ideale Verteiler in Richtung Nyanga und Bvumba. Mutare ist auch die Provinzhauptstadt für das Manica-Land, und immer wieder trifft man stolze Bewohner, die sich We Manicas! nennen...



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