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 Matobo Hills Lodge Zimbabwe

Die Matobo Hills Lodge ist ein Traum und liegt nahe am Nationalpark
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Matopos, Worlds View: Das Grabmal des Cecil Rhodes

von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell

Matopos, Worlds View: Das Grabmal des Cecil Rhodes
Die Schatten der Vergangenheit können den heutigen tollen Ausblick nicht trüben: Die Worlds View bietet ein atemberaubendes Panorama

Cecil John Rhodes wurde 1853 geboren. Und zu Beginn seines Lebens sah es eigentlich sehr düster um ihn aus.

Er war gesundheitlich stark angeschlagen und sein Vater beschloss, den nunmehr 17-jährigen nach Südafrika zu schicken, um im eine eventuell lebensrettende Klimaveränderung zu verschaffen.

Ein Onkel hatte dort eine Farm, und wirklich, die Ortsveränderung zeigte Erfolg.

Rhodes, mit 20 nunmehr wieder fit und genesen, schloss sich einer Diamanten-Mine an und hatte einen untrübbaren Instinkt für die harten kleinen Kohlenstoff-Derivate.

Er machte ein Vermögen und gründete die de Beers- Company, auch heute noch die allererste Adresse für den weltweiten Diamanten-Handel.

Auch für Gold hatte er eine glückliche Hand, und sein Vermögen wuchs weiter. Logisch, der nächste Schritt nach Geld und Gold war der Wunsch nach der Macht. Er stieg in die Politik ein, und er stellt sich natürlich in den Dienst des Britischen Empires.

Diese bedeutete hier vor allem eines: Kolonien. Rhodes expandierte nach Botswana, Malawi, Zambia und vor allem in Zimbabwe, da es hier sehr viele wertvolle Bodenschätze gab. Sein Rhodesien entstand. Und der Plan der Cape to Cairo Eisenbahn.

In Zimbabwe selbst hatten es ihm zwei Gegenden sehr angetan, beides Hochland, beide von fantastischer landschaftlicher Schönheit und beide durch die Höhenlage natürlich frei von den gefürchteten und damals so gut wie nicht therapierbaren Tropenkrankheiten wie der Malaria.

Die eine waren die Eastern Highlands um Nyanga, die andere lag hier, im Matobo. Diese grossen Granitfindlinge, diese bizarren Formationen, und ein riesengrosser alles dominierender Monolith, der Malindidzimu, mit der wohl spektakulärsten Aussicht landauf, landab, der Platz, den man heute Worlds View nennt.

In seinem Testament verfügte er, hier begraben sein zu wollen. Als er dann letztendlich am 26. März 1902 in Südafrika in Muizenberg starb, begannen die Steinmetze, sein Grab am höchsten Punkt des Felsen in den Stein zu hauen.

Rhodes Leichnam wurde mit dem Zug hierhergebracht und beigesetzt. Die grosse Steinplatte als Abdeckung markiert heute den Ort ganz genau.

Wer heute hierher kommt, kann sich direkt am Parkplatz über die Geschichte um Rhodes informieren, ein kleines Info-Center liefert dazu Schautafeln, ein paar Fotos und Info-Texte. Danach erklimmt man den mächtigen Felsen, und ist beeindruckt von der Landschaft, die sich rundherum als Panorama öffnet.

Und eigentlich wird einem in Gedanken eines klar, wenn man den Blick so schweifen lässt: es ist die Natur, die man hier zu bewundern hat, und alles Menschliche, alle Macht und aller Reichtum, alle Ideologie und alle Politik ist einfach nur zu schnell vergangen und vergänglich.



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