Südafrika Reisen


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AFRIKA aktuell - Das Reise- und Tourismus Magazin für die UNESCO World Heritage Sites in Südafrika



The Greater St. Lucia Wetland Park:
Einzigartiges Naturparadies zwischen Land und Meer
von Reinhart Mecklenburg


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Doe Kosi Bay grenzt im Norden von KwaZulu-Natal an Mosambik

Diese einzigartige Wildnis aus Land, Seen, herrlichen Sandstränden, hohen Dünen und schilfbedeckten Inseln liegt an der nordöstlichen Küste von Natal und reicht von der Grenze zu Mosambik (Kosi Bay) über 220 Kilometer nach Süden (Maphelana).

Ein Grossteil des Gebietes rund um die Seenplatte besteht aus Schilf- und Papyrusgründen, Sümpfen und Sandwäldern. Für den schmalen Landstreifen zwischen dem Lake St. Lucia und dem Indischen Ozean sind die Dünenwälder und Graslandflächen charakteristisch.

Im Herzen des Parks befindet sich ein komplexes System aus Trichtermündungen und Frischwasserseen (Estuary), von denen der St. Lucia See dominiert. Gespeist durch Leben spendende Flüsse bietet der Park einen enormen Reichtum an verschiedenen Fisch-, Vogel- und Säugetierarten. Besonders zahlreich sind Flusspferde, Nashörner und Krokodile. Kürzlich sind auch Elefanten aus den benachbarten Reservaten angesiedelt worden.

Kanadische Minengesellschaften fingen in den frühen neunziger Jahren an, das St. Lucia Gebiet aufzureissen um Titan zu fördern. Durch eine erfolgreiche Protestinitiative südafrikanischer Bürger und internationaler Umweltschützer mussten die Arbeiten eingestellt werden.

Im Jahr 1999 wurde die Region von der UNESCO als Naturerbe deklariert und dadurch in ihrer Einzigartigkeit für die Nachwelt gerettet - aber um ein Haar wäre dieses Naturparadies für immer verloren gegangen!

Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Schönheiten des Greater St. Lucia Wetland Parks zu erkunden: Geführte Wanderungen, Wilderness Trails, Angeln, Schnorcheln, Tauchen, Walbeobachtungen, Kajak und Motorboot Touren etc.

Sieben rustikale Camps von Ezemvelo KZN Wildlife bieten preiswerte Unterkunftsmöglichkeiten an den idyllischsten Stellen dieses riesigen Naturschutzgebietes.

Und die Anreise? Am einfachsten ist die Region von Durban aus anzusteuern.

Für Selbstfahrer ist es ratsam, ein Allradfahrzeug zu mieten. Es ist zwar nur an einigen wenigen Stellen unwegsam bzw. sehr sandig, aber falls gerade ein ordentlicher Tropenregen heruntergekommen ist, ist der 4x4 Antrieb den Preisaufschlag wert.

Weitere Informationen erhalten Sie durch einen Klick auf: www.kznwildlife.com


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