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AFRIKA aktuell - Das Online Südafrika Safaris und Reisen sowie Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Südafrika Safaris
Das Gorah-Camp: Jenseits von Afrika im Addo Nationalpark
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
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Aus dem dornigen Akazien-Busch tauchen die Elefanten auf!
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Plötzlich sind wir mittendrin. Vor, hinter und sogar direkt neben uns kommen die Elefanten aus dem dornigen Akazien-Gestrüpp, das sie bisher so perfekt verborgen hatte, und umzingeln unseren Landrover - friedlich kauend.
Es handelt sich bei den Dickhäutern um eine Herde bestehend aus einigen erwachsenen Kühen und jeder Menge Youngster und Babys, die völlig friedlich die Piste überqueren wollen und die man hier auf Safaris in Südafrika so zuverlässig zu sehen bekommt.
Sie überqueren die Piste, nur, um auf der anderen Seite ihr Frühstück fortzusetzen, dass bis zum Abend dauern wird.
17 bis 20 Stunden täglich verwenden die grauen Riesen hier im Addo Nationalpark nahe Port Elisabeth im Eastern Cape zum Nahrungserwerb.
Dabei sah es für die Elefanten in diesem Gebiet Südafrikas schon ziemlich düster aus. Als der Nationalpark 1931 ins Leben gerufen wurde, zählte man gerade noch 11 Dickhäuter. Sie waren Opfer gezielter Säuberungen geworden, die besonders von den Farmern befürwortet wurden, die um ihre Plantagen fürchteten, und dies oft auch zurecht.
Erst die Etablierung des sogenannten Armstrong-Fences, einem Zaun aus starken Stahlseilen und enggesetzten Pfosten, trennte dauerhaft tierische und menschliche Interessen voneinander ab, was die Art und Weise des Nahrungserwerbes betraf. Er umgibt auch noch heute das Areal.
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Addo-Elefanten fehlen die Stosszähne! Aber im roten Sand baden sie trotzdem gern...
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Trotzdem: der Gen-Pool der Elefantenpopulation war extrem eingeschränkt worden, natürlich fanden sich keine erwachsenen Tiere mit grossen Stosszähnen mehr darunter.
Das ist mit der Hauptgrund dafür, dass im Addo Elephant Park das Gros der Tiere nur sehr kleine, oder wie viele Weibchen, überhaupt keine Stosszähne besitzen. Noch. Denn unter den mittlerweile gut 330 Tieren zeigen sich die ersten Ausnahmen.
Es gibt einen einzigen, etwa 45jährigen Bullen, der heute als Big Tusker mit grossen Stosszähnen im Park lebt.
Und dessen Gene sich wohl mittelfristig wiederum erneut durchsetzen werden.
Und da Elefanten vor allem Platz brauchen, wird der Addo Park erweitert.
Durch den Zukauf von Land wird er Richtung Süden bis zur Küste hinab expandieren. Die Population der seltenen Spitzmaulnashörner im Park wächst ebenfalls beständig an.
Und die Verwaltung wagt den Versuch, auch den Löwen wieder anzusiedeln. Ein Männchen und 4 Weibchen sind bereits dafür vorgesehen.
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Ein imposanter Straussen-Mann
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Viel touristische Zukunft hat wohl auch das Konzept, privat gemanagte Camps im Park zu etablieren.
Das Gorah Elephant Camp ist ein Musterbeispiel dafür. Aus den Grundmauern und Ruinen eines 1856 erbauten, später wieder verlassenen holländischen Siedlerhauses entsand liebe- und stilvoll ein tolles Haupthaus, umgeben von Luxus-Safarizelten (ca. 50 Quadratmeter Fläche!) und natürlich mit einer Wasserstelle fast direkt an der Veranda, die regelmässig von den Elefanten aufgesucht wird. Im Haus selbst sorgen zwei offenen Kamine für knisternd-relaxte Aben-Atmosphäre.
Und die gesamte Innenausstattung ist original - Antiquitäten der Epoche, vom Trinkglas, Besteck und Geschirr bis hin zu Gemälden und den Büchern der Bibliothek..., eben genau das berühmte und oft zitierte 'enseits von Afrika-Feeling auf Ihren Südafrika Safaris!
Gorah Elephant Camp
Central Reservations
p.o. box 464
Plettenberg Bay 6600
South Africa
T: ++27-44-5327818
F: ++27-44-5327878
e-mail
Website
 
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