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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Südafrika
Port Elisabeth - Touristen-Mekka im Eastern Cape
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
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Me(h)rwert: Die Hotels sind alle am Strand - und neben dem Meer finden sich hier auch Kneipen und Restaurants
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Auch wenn der Schluss verlockend nahe liegt: Port Elisabeth wurde nicht nach einer englischen Königin benannt.
Elisabeth Frances Lady Donkin wurde zur Namenspatronin der Küstenmetropole im Eastern Cape.
Allerdings erst nach ihrem Tod, denn sie verstarb am 21. August 1818 mit nur 28 Jahren und liess ein Kleinkind und einen unglücklichen Gatten, Sir Rufane Donkin, zurück.
Sein Schmerz war so gross, dass er zwei Jahre später, 1820 und somit zu Beginn der Ansiedlung, auf der Anhöhe nahe des Forts eine Pyramide im Gedenken an den schmerzlichen Verlust erbaute.
Das Fort Frederick selbst wiederum datiert aus dem Jahr 1799. Es wurde zur Zeit der napoleonischen Kriege als Abwehrbollwerk gegen die Franzosen errichtet. Zum Einsatz, es war immerhin bis 1862 britische Garnison, kam es dabei allerdings nie. Die Kanonen blieben militärisch ungenutzt, bei einem besuch kann man aber noch heute die hervorragende strategische Position nachvollziehen, die die Briten hier oben innehatten.
Auch 'Downtown' Port Elisabeth drängen sich im historischen Stadtkern die Kolonialbauten: Rathaus, Kirchen, Bibliothek.
Heute nennt man 'PE' kurzum Friendly City. Und als Tourist wird man der Stadt auch ins lächelnde Antlitz sehen: Die meisten Hotels befinden sich in Nähe des Sandstrandes, der von einer südafrika-typischen Waterfront mir Bars, Kneipen und Restaurants gesäumt ist. Etwa in der Mitte davon hat der Boardwalk eröffnet. Ein riesiges Areal für Shopping und dabei auch eine weitere Amüsiermeile mit allerlei Freizeitaktivitäten und Restaurants für jede Geschmacksrichtung, natürlich auch mit tollem Sea Food-Ambiente.
Und noch einen Beinamen trägt die Stadt: Windy City. Wer gern surft oder segelt, sollte unbedingt hier Station machen, man kann sich eigentlich auf diesen Spitznamen verlassen und wird die meiste Zeit des Jahres optimale Bedingungen für seinen Sport antreffen.
Als Kontrast sollte man auch in Port Elisabeth auf eine Township Tour gehen, wie sie etwa von Calabash Tours angeboten werden. Denn PE ist mehr als nur touristisches Leben. Hier befindet sich die internationale Auto-Industrie, Textilindustrie und natürlich auch ein wichtiger Handelshafen.
Und so eine Tour verdeutlicht einem auch, dass Südafrika eben auch wirkliche Alltagsprobleme hat und . 'Trotzdem', sagt Paul Miedema, Inhaber von Calabash Tours, 'so in etwa acht Touristen braucht man, um einen Arbeitsplatz für einen Südafrikaner zu schaffen. Es ist wichtig, dass ihr hierher kommt.'
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Wer die ersten beiden Münchner Hofbräu-Biere überlebt, bekommt ein drittes umsonst!
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Und neben Calabash Tours gibt es eben auch den Calabash Trust. Wir wurden 1997 gegründet, der Trust in 1999.
Im Prinzip spielen wir uns die Bälle zwischen Tourismus und lokalen Projekten zu. Es gibt Kultur-Projekte, bei denen Leute aus dem Township typische Kunstwerke anfertigen und verkaufen. Einer dieser Künstler, Shepherd Xeno, ist dabei schon über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden.
Trotzdem wohnt und arbeitet er natürlich weiterhin hier. Und es gibt die 'Sponsor a Child' sowie 'Sponsor a Teacher'-Programme, die die Bildungssituation verbessern helfen.
Oft sind unsere Sponsoren dabei Touristen, die so eine Tour mitgemacht haben.' Krönender Abschluss einer solchen Tour ist dann der Besuch einer dieser urigen Kneipen, Shebeens genannt. Und es war schon interessant zu sehen, dass es nicht nur in München das Hofbräuhaus in flüssiger Form gibt...


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