Südafrika
Sun City und Lost City - Sehenswerte Retorte
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
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Der Ausblick von den Türmen des Palace Hotels offenbart die Ausmasse der Hotelanlagen
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Sun City polarisiert. Da ist schon dieser erste grosse Kontrast, wenn man nach zweistündiger Autofahrt, die im letzten Abschnitt nur noch durch dürres Buschland führt, dann auf das Eingangsportal zu den Hotelkomplexen zusteuert.
Hier werden Tagesbesucher von Übernachtungsgästen getrennt.
Hier wartet der Sky Train, eine den Disneyländern entliehen Schwebebahn auf Weiterfahrende.
Und ab hier geht die Fahrt durch das riesige Areal weiter, und die Dimension der Kunstwelte(en) nimmt einmal erst den Atem, den man zum relaxen bräuchte.
Am besten, man setzt sich nach dem Einchecken erst einmal gemütlich auf den Balkon seines Hotelzimmers, nimmt sich etwas Kühles zum trinken (Sun City macht dem Namen alle Ehre, es ist warm bis heiss und stets sonnig) und studiert den Lageplan, der in den Zimmern aufliegt, und den man dringend benötigt, um sich hier mental einzuleben. Gut erholt und mit dem Lageplan als Wegbegleiter sollte man schlicht und ergreifend einfach einmal die Anlage durchwandern, einen Spaziergang unternehmen und sich das Angebot an Freizeitaktivitäten in Augenschein nehmen.
Schnell wird einem klar: In Sun City und Lost City sind im Prinzip vier eigenständige Hotels. Das Cabanas und das Sun City Hotel mit gutem Standard, das futuristische Cascades mit gehobener Qualität und das absolut, auch architektonisch, dominierende und super-luxuriöse Palace.
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Ein Spaziergang durch Sun City und Lost City wird zum Abenteuerausflug!
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Die Restaurationen sind frei wählbar: Vom Pizza-Take-Away über die Pool-Bar zu gediegener und ausgezeichneter Küche jeglicher Couleur, sei es Fisch und Meeresfrüchte, sei es italienisch, asiatisch oder afrikanisch bis hin zur Sterne-Cuisine des Palace.
Insgesamt zählt man 14 Restaurants plus Bars, Cafes und Lounges, auf deren Terrassen man den Sonnenuntergang stilvoll geniessen kann.
Verbunden sind diese Hotels wiederum durch Wege, die durch wahrhafte Botanische Gärten führen, vorbei an Amphitheatern, über von Elefantenstatuen gesäumte Brücken, durch unterirdische Labyrinthe aus Spielautomaten und wieder am Sonnenlicht zu echten Sandstränden, die von einer Wellenmaschine alle 90 Sekunden mit tosender Brandung versorgt werden.
Und überall werden sportliche Aktivitäten angeboten und auf hohem Niveau realisiert. Zwei 18 Loch-Golfplätze der besten Kategorie zählen dazu, Tennisplätze, Rundkurse für Jogger und natürlich Wassersport in jeglicher Weise.
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Wellenbaden? Kein Problem, alle 90 Sekunden gibt es eine künstliche Brandung
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Wie für Sun International üblich, ist man auch in Sun City perfekt auf Kinder und Jugendliche eingerichtet.
Es gibt Streichelgehege, es gibt beeindruckende Raubvogel-Shows, es gibt ganze Piratenschiffe, die zur Spielwelt gestaltet wurden, und dies natürlich immer unter Aufsicht und Anleitung des erfahrenen Personals.
Fazit: Wer nach Südafrika über Johannesburg anreist, sollte einen Abstecher ins nahegelegene Sun City einplanen, in etwa für zwei Übernachtungen.
Es lohnt sich, auch diesen Aspekt der südafrikanischen Tourismus-Kultur näher kennen zu lernen, auch wenn es manchmal auf Grund der immensen Ausmasse erst auf den zweiten Blick zur unvergänglichen Ferienliebe wird...

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Die Sun-City-Fotogalerie
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Palace Hotel
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Palace Pool
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Shawu
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Kinderbetreuung
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Freizeit
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