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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Südafrika
Das 2 Oceans Schau-Aquarium in Kapstadt - Wenn zwei Ozeane sich treffen
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
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2 Oceans Aquarium
Dock Road Victoria & Alfred Waterfront
p.o. box 50603 Waterfront 8002
T: ++27-21-4183823
F: ++27-21-4182064
Cape Town
South Africa
e-mail
Website
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Kapstadt, das Kap der Guten Hoffnung, und etwas weiter östlich der Zusammenprall des Atlantik und des Indischen Ozeans.
Eine faszinierende Küsten- und Strandfauna und -flora, und ein faszinierender offener Ozean praktisch direkt vor der Haustüre, der sich unbeeinflusst bis hinab zur Antarktis erstreckt.
Was für beeindruckende Grundvoraussetzungen, um hier ein einzigartiges Schau-Aquarium mit genauso einzigartigen, denn nur viele davon kommen weltweit hier vor, Lebewesen zu etablieren.
Aquarium? Fische? Stumm, langweilig? Völlig falsch. In Kapstadt hat man viel von den kurzweilig-informativen und auch kommerziell erfolgreichen Anlagen der USA gelernt.
Und man präsentiert hier Infotainment der ersten Kategorie.
Und man nennt sich zwar Aquarium, präsentiert aber auch Säugetiere wie die verspielten Robben, deren Show und Fütterung immer eine Riesenattraktion ist genauso wie die drolligen Jackass-Pinguine, die auch im Raum von Kapstadt ihre Kolonie haben (The Boulders) und bis hinauf nach Namibia siedeln. Nur hier sind sie wirklich zum Greifen nah.
Und natürlich sind da die beiden grossen Show-Anlagen, mehrstöckig, entweder mit einem weitgezogenen grosszügigen Wendelgang umfasst oder per Treppe in einen ersten Stock und ein Erdgeschoss unterteilt, und aus jeder Höhe und Perspektive gelingen neue Einsichten in das marine Leben vor Kapstadts Küste(n).
Haushohe und armdicke Braunalgen, Kelp genannt, schicken ihre Blätter haushoch gen Wasseroberfläche und wogen in der künstlichen Strömung.
Eine Vielzahl bunter oder skuriler Fische tummelt sich dazwischen. Oder gefährlich anmutende, aber im Prinzip harmlose 3 bis 3,5 Meter lange Ammenhaie und Ragged Tooth Sk´harks (Sandtigerhaie) ziehen direkt an den dicken Acrylscheiben entlang.
Ihre lächelnden Haizähne vermitteln das wohlig-gruselnde Unterwasserfeeling. Für besucherwirksame Spannung ist also gesorgt.
Und da Haie eben Touristen anlocken wie Motten das Licht, stellt das Aquarium gerade die Weichen für 2005 und plant eine starke Erweiterung des Arten- und Ausstellungsspektrums für die faszinierende Knorpelfische, die sich mit ihrem stromlinienförmigen Körperbau seit 400 bis 350 Millionen Jahren v.Chr. in den Weltmeeren behaupten.
Bemerkenswert ist trotzdem die Liebe zum Detail. Jede Art wird so in Szene gesetzt, wie es ihr entspricht. Da sind die vom Aussterben bedrohten Knysna Seepferdchen, die sich im Aquarium 'pudel'wohl fühlen und eifrig Nachwuchs zeugen. Nachwuchs, den die Männchen von den Weibchen in den Känguruh-artigen Beutel gelegt bekommen, und sich danach ganz allein darum kümmern dürfen. Und das Drama, dass diese vielen Seepferdchen niemals zurück ins Freie können - sie könnten eine gefährliche Tuberkulose auf ihre Vettern im Meer übertragen und noch mehr Unheil anrichten. Könnten. Müssen aber nicht. Doch die Experten sind sich eben nicht sicher, und daher bleibt der Nachwuchs im Haus.
Krebse, Krabben, Quallen, bunte Korallenfische und bizarre Chimaeren, jedes der kleineren Becken hat irgendeine typische Attraktion.
Und auch die Lage des 2 Ocean Aquariums innerhalb Kapstadts ist einzigartig. Es liegt direkt an der weltbekannten Waterfront, und erschliesst sich im Rahmen eines Shopping- oder Restaurant-Bummels praktisch wie von selbst für den Touristen. Natürlich ist man auch im Aquarium auf den Besucher vorbereitet. Man kann hier Getränke kaufen oder richtiggehend essen, und es gibt natürlich auch einen Curio-Shop für die entsprechenden Souvenirs.


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