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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Südafrika

Die Cango Caves - Tropfsteinhöhlen der Superlative
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
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Die Cango Caves: Kathedralenartige unterirdische Gewölbe
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Man muss kein Geologe sein, um von den Cango Caves in deren Bann gezogen zu werden. Doch dazu später, stellen wir uns erst einmal wie alle Touristen am Eingang an.
Die Cango Caves liegen etwas ausserhalb, Fahrtzeit etwa 20 bis 30 Minuten hinein ins Bergland, von Oudtshoorn und lassen sich ideal mit einem Besuch der Straussen-Kapitale verbinden.
Sie sind mittlerweile optimal für den Tourismus erschlossen, zählen um die 250.000 Besucher jährlich. Für ausländische Touristen sind sie dabei noch immer ein Geheimtipp.
Trotzdem wartet seit Dezember 1998 ein hochmodernes und mit aller Logistik und Infotainment ausgestattetes Besucherzentrum auf die kommenden Generationen von schnell-lebigen Menschen, die hier, einem kurzen Lichtblitz gleich, ihre Aufwartung in einer unterirdischen Welt aus Dolomit (Kalkstein) machen möchten, deren Ursprünge wohl bereits weit vor der Entstehung des Menschen, nämlich vor ca. 1,5 Millionen Millionen Jahren liegen.
Die ersten Zweibeiner, die sich dann hierher wagten, war die San, die nomadisch lebenden Buschmänner.
Das Wort Cango basiert dann auch auf deren Sprachgebrauch, bedeutet soviel wie Wasser, oder Stelle mit Wasser. Sie nutzten also diese gerade in der Klein Karoo (auch Karoo kommt aus der San-Sprache und heisst trockenes Land) so wichtige Ressource.
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Die geführte Tour bietet höchsten Unterhaltungswert
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Und die erste, hochräumige und leicht zugängliche Höhle. Hier finden sich jede Menge Artefakte aus dem Leben der San.
Interessanterweise scheinen sie dem Gewölbe nicht vollständig auf den Grund gegangen zu sein. Man musste damals schon allen Mut zusammennehmen und tiefer in die Gänge eindringen, etwas klettern, viel wagen, um in die zweite riesengrosse Kammer zu gelangen.
Daher bleibt ein belegenswertes Tun der San auch für Höhle Eins beschränkt, und daher hat man sie hier auch als Clan ums Feuer verewigt und als Auftakt der Höhlenführung als Puppen dargestellt.
Auch die ersten modernen europäischen Siedler kamen erst um 1780 hierher, und auch sie entdeckten zunächst nur die erste Kammer. Es dauerte weitere 12 Jahre, als dann endlich das ganze Ausmass des unterirdischen Labyrinths deutlich wurde, man fand den Zugang zu Kammer Zwei und damit den Zugang zu in etwa 30 Kilometer langen unterirdischen Grotten und Gangsystemen. Von denen viele noch nicht einmal richtig erforscht sind.
Für den normalen Touristen bieten sich, immer unter den strengen und wachsamen Augen eines Guides (auch in deutscher Sprache), dann auch die normale Tour, die in etwa eine Stunde dauert oder eine 90minütige Adventure Tour, die etwas tiefer (und mühsamer, da schmaler) in den Fels führt.
Der Guide hat dabei alle sein 'Schäfchen' im Auge und zählt an bestimmten Kontrollpunkten nach, es darf niemand zurückbleiben! Sollte man auch nicht, denn in der Nähe des Guide ist immer die beste Gelegenheit, die Tour so toll als möglich zu geniessen. Wie schon erwähnt, die Cango Caves sind trotz ihres hohen Alters eine sehr moderne und futuristische Angelegenheit. Der Guide hat eine Fernbedienung mit sich, mit der er die unterirdischen Lichtquellen, Scheinwerfer und Spots steuern kann.
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Beim Verlassen der Höhlen wird durchgezählt...
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Mit Hilfe dieser Lichteffekte setzt er Stalgamiten und/oder Stalagtiten eindrucksvoll in Szene, erklärt ihre bizarren Formen und deren Entstehung, und wenn es ganz genau ins Detail geht, nimmt er dafür noch einen Laser-Pointer zu Hilfe.
Die Fülle der Formen, Muster und deren Farben, die vom Lichtstrahl aus ihrer ewigen Dunkelheit auftauchen, ist enorm, mal so gross und hoch wie eine Orgel einer Kathedrale, mal in Form einer Trauerweide, mal einem Pilz nicht unähnlich. Und immer liegt das selbe Prinzip zu Grunde: Regenwasser sickert von oben durch das Kalkgestein, löst dabei Mineralien aus dem Fels und tropft irgendwann von der Decke. Dort bilden sich dann erneut Gesteinszapfen, die am Boden ihr Gegenstück finden: Wo das Wasser auftropft, bilden sich ebenfalls Ablagerungen.
In der Höhle ist es übrigens ständig um die 18 Grad Celsius warm, die Wege und Stufen sind mit gutem Schuhwerk (keine hohen Absätze..) leicht zu bewältigen und die Tour erfordert keine ausserordentliche Fitness.
Cango Caves
p.o. box 255
Oudtshoorn, 6625
South Africa
T: ++27-44-2727410
F: ++27-44-2728001
e-mail
Website
Infos über Oudtshoorn
Oudtshoorn Tourism Bureau
p.o. box 255
Oudtshoorn 6620
South Africa
T: ++27-44-2792532
F: ++27-44-2728226
e-mail
Website


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