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AFRIKA aktuell - Das Online Tourismus Magazin für Süd-Ost-Afrika
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Südafrika
Route 62 - Geheimtipp fürs Western Cape
von Ludwig Schadhauser, Publisher Afrika aktuell
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Dreamcatcher
Anthea Roussow
Managing Director
6 Hartford Grange
Bokmarie Avenue
Sonstraal
Durbanville 7550
Cape Town
South Africa
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Die Garden Route entlang der N2 von Kapstadt bis hinunter nach Knysna und Plettenberg Bay ist touristisch wohlbekannt, landschaftlich schön und geniesst zurecht Kultstatus bei ihren Besuchern.
Und doch: Die N2 ist eine Schnellstrasse, eine Autobahn, und die 650 Kilometer Fahrt vergehen wie im Flug.
Echte Südafrika-Kenner schätzen daher eher die 'Parallel-Version' zur N2, die sogenannte Route 62. Von Kapstadt aus folgt man zunächst der N1 nordwärts und zweigt in Paarl Richtung Worcester und somit östlich ab.
Dies ist im Prinzip bereits die Route 62. Man folgt ihr bis nach Oudtshoorn.
Dort entscheidet man sich für die Weiterfahrt Richtung Port Elisabeth ins Eastern Cape, oder nördlich in die Bergwelt und über den Swartberg Pass oder Richtung Süden zurück an die Küste, eben nach Plettenberg Bay oder auch nach Mossel Bay, um dort den Weissen Hai zu sehen oder Wale zu beobachten (im Südwinter).
Route 62?
Der Name erinnert natürlich an die legendäre Route 66, die Strasse, die mit Chicago und San Francisco zwei grosse Metropolen verbindet (verband) und die durch überwiegend rurales Gebiet führt.
Dies trifft auch für die ursprüngliche Route 62 zu, die vor der Inbetriebnahme der N2 im Prinzip der wichtigste Verbindungsweg zwischen Kapstadt und Port Elisabeth war. Sie ist im übrigen in ausgezeichnetem Zustand, also keine Angst vor Schlaglöchern oder Schotter. Dabei ist sie, der reguläre Verkehr fährt eben woanders und bereits seit 1958 via N2, relativ leer und schön geschwungen.
Sanfte Kurven, Steigungen und Abfahrten, Serpentinen und kilometerlange Geraden, Fahrerherz, ...und gemeint sind hier auch Motorradfans im allgemeinen sowie Harley-Freaks im speziellen..., was willst Du mehr?
Gerade im südafrikanischen Klima, das für Motorräder bzw. deren Fahrer so wunderbar trocken bleibt.
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Gert Lubbe
Montagu Country Hotel
27 Bath Street
p.o. box 338
Montagu 6720
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Zwischen zwei und neun Tagen kann man sich für die Route 62 einplanen, je nachdem wie viel Zeit man hier geniessen möchte. An Aktivitäten und Infrastruktur mangelt es keinesfalls.
Für die Eiligen empfiehlt sich eine Übernachtung im malerischen Montagu, das in der Mitte und sozusagen im Herz der Route 62 liegt. Auf dem Weg nach Montagu kommt man durch die Cogman's Kloof, wohl mit das landschaftliche Highlight der Tour. Thomas Bain konstruierte diesen Tunnel im Jahr 1877.
Und während der Burenkriege blockierte ein britisches Fort darüber diese strategische Schlüsselstelle. Eine Handvoll Soldaten, ein paar Geschütze, und für die Buren war keine Durchkommen mehr.
Wer länger bleiben und verweilen möchte, dem stehen sogenannte Loops, also Schleifen offen, Abstecher links und rechts von der Route 62 zu unternehmen. Detaillierte Programm dazu erhalten Sie von Dreamcatcher oder dem Montagu Country Hotel, Kontakte siehe Kasten rechts oben.
Und mit dem zwischen Montagu und Barrydale gelegenen Mount Eco gibt es auch einen interessanten Naturpark entlang der Route 62.
Und das Schönste: Die Route 62 und die Garden Route lassen sich natürlich zu einem Rundkurs kombinieren, und Südafrika-Kenner ergänzen diese noch mit einem Abstecher ins Eastern Cape in die Region von Port Elisabeth, um die wunderschönen Strände und das echte Wildlife der Big Five mitzunehmen.
Fazit: Die Route 62 ist ein touristischer Leckerbissen. Sie bietet Weinberge und Pfirsichplantagen (rosa Blüte natürlich im Süd-Frühling), sie bietet atemberaubende Landschaften und man 'erfährt' sich im wahrsten Sinne des Wortes den Kontrast zwischen feuchtem Kap-Klima und der trockenen Klein Karoo, die letztendlich im Straussen-Mekka von Oudtshoorn ihren Höhepunkt findet.


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