Swaziland Reisen

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AFRIKA aktuell - Das Reise- und Tourismus Magazin für Swasiland
Swasiland Reise Reportagen
Swaziland, Quad - so what?
von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
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Im Gelände geht es kräftig zur Sache
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Morgenstund hat Gold im Mund! Darf sie auch, ich für meinen Teil habe allerdings einen Sturzhelm mit Plexi-Visier auf bzw. vor meiner Nase, durch das die entschlossene Sonne Swazilands den Tag beginnen möchte und sitze auf einem Quad, anstatt dem Frühstücks-Buffet im direkt benachbarten Royal Swazi Sun Hotel schmackhafte Verluste beizubringen.
„Quad, so what?“ denke ich mir. Ich kann Motorrad fahren, auch einen 4-WD-Wagen durch Stock und Stein steuern und schliesslich bin ich in Namibia schon mal mit so einem Teil durch die Dünen gedüst.
Einige Minuten später muss ich meine Selbstüberzeugung revidieren: Da liegt mir, genauer uns allen, die an der Quad-Tour teilnehmen, eine aufgelassene Übertage-Erzmine zu Füssen, wenn die Füsse so um die 100 bis 150 Meter lang wären, denn genau so tief dürfte es gleich dort hinabgehen.
Eine fast ebenso tiefe Sehnsucht nach dem vor kurzen verlassenen weichen Hotel-Bett macht sich in meinem Magen breit. Das wird ein echter Geschicklichkeits-Test, ein Parcours aus „Ups“ and „Downs“, Auf und Ab, Pfützen, Baumstämmen, Kurven und was man sich sonst eher für nach Feierabend wünscht.
Daumen drauf und durch. Daumen? Ja, das ist eine der kleinen Nickeligkeiten
eines Quads. Man gibt mit dem rechten Daumen Gas, und die Dosierung
ist anfangs immer wieder gewöhnungsbedürftig. Trotzdem dient dies der eigenen Sicherheit, denn die Funpakete haben einen relativ hohen Schwerpunkt.
In Kurven, oder bei bergauf und vor allem beim übermotivierten Bremsen bergab kann man sich schnell einmal Höchstnoten im ungewollten Verlassen des Fahrzeuges verdienen und in unpäpstlicher Manier Kontakt mit dem Heimatboden von Swaziland.
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In ausgedehnten Waldstücken kann man es dann wieder etwas relaxter angehen lassen
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Swaziland? Richtig: Es ist dieser kleine Staat im Südlichen Afrika, es hat 17.400 Quadratkilometer Fläche und etwa eine Million Einwohner.
Mit einigen Englischkenntnissen kommt man gut durchs Land. Die Hauptstadt von Swaziland ist Mbabane und diese liegt auf gut 1.150 Metern Höhe. Viele Regionen des Landes sind daher wie die Kapitale Malaria-frei.
Das Klima ist subtropisch. Je nach Höhenlage und Jahreszeit in Swaziland kann man mit 5 bis 35 Grad Celsius rechnen. Mit im Land befindet sich der
Sibebe-Felsen, der zweitgrösste Monolith der Welt. Im Great Usutu River fordern diverse Stromschnellen den Adventure-Touristen zum anspruchsvollen
Raften heraus.
Oder man sitzt eben auf einem Quad und schon geht esbei uns so richtig los. Trotz aller anfänglichen Bedenken, die Tour macht grossen Spass und man muss die Ex-Mine hier in Swaziland ja nicht bis zum letzten Risiko ausreizen. Es gibt immer wieder tolle Ausblicke, schöne Natur, umgestürzte Baumstämme, Felsen, und auch die eine oder andere nette Pfütze zu umkurven. So kurz vor Schluss treffe ich dann auf eines dieser Kleingewässer, dass sich überbreit einer Umgehung verweigert.
Also Augen zu und durch? Jein, denn auch bei geöffneten Augen wird mir klar, dass ich etwas zu soft gen den Mini-Swazi-Teich gefahren bin. Prompt reicht der Schwung nicht aus, um durch zu kommen. So wird aus dem Spritzwasser, das ich vermeiden wollte, ein Anschieb-Erlebnis der nass-füssigen Art. Doch mit einem Lächeln trocknen diese hier in Swazilands warmer Sonne noch mal so schnell.
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