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AFRIKA aktuell - Das Safari und Tourismus Magazin für Reisen zu den Nationalparks in Sambia wie Zambia und Süd-Ost-Afrika

Sambia Safaris zum Sambesi Nationalpark
Der Mosi oa Tunya Nationalpark in Livingstone in Zambia: Rhinos vor der Haustür

von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell

Breitmaulnashörner Zambia

Guten Morgen! Wir treffen zwei schlafende Nashörner. Die White Rhinos dösen noch ruhig vor sich hin...

Viele Nationalparke haben den Nachteil, dass sie nicht leicht zu erreichen sind.Und gerade dies ist für Touristen, die Self-Driver sind, oder keine ausgesprochenen Wildlife-Freaks die weder Kosten noch Mühe scheuen, oft ein Manko.

Nicht so beim Mosi oa Tunya Nationalpark. Er liegt dicht an Livingstone, der zambischen Touristen-Metropole an den Victoria Wasserfällen und am Zambezi.

Und, um es mal flapsig auszudrücken, wenn man sowieso schon an den Katarakten ist, kann man im Anschluss daran auch gleich das Wildlife mitabhaken.

Doch damit wollen wir den Park nicht in die zweite Reihe abstufen, dazu ist er zu schön!

Und präsentiert sich bereits am Eingangstor selbstbewusst. Wie bei allen Nationalparken im Südlichen Afrika hält man am Gate an und bezahlt seinen Eintritt.

Ein Ritual, das auch die entsprechende Atmosphäre schafft. Und wie so oft steht bereits ein paar Meter hinter diesem Gate ein tierisches Begrüssungskommando. Diesmal sind es Giraffen, die direkt neben der Piste stehen und nach Langhals-Manier ziemlich von oben herab auf den Besucher blicken.

Das zoologisch Interessante an ihnen: Sie haben hier eine ziemlich isolierte Population aufgebaut, was sich darin äussert, dass ihre Farben abblassen und sie im Prinzip auch immer kleiner werden. Nur momentan sind sie kopftechnisch eben immer noch zwei Stockwerke über den Touristen im Geländewagen.

Ein Highlight, dass verschiedene Safari-Veranstalter hier bieten, sind die Rhino-Walks, also zu Fuss ganz nahe an die Nashörner heran. Und man hat sehr gute Erfolgsaussichten, denn beim ersten Tageslicht wissen die Park-Ranger, wo die Tiere sich aufhalten und davon können die Touristen später allerzeit profitieren.

Die Nashörner selbst stammen übrigens aus Südafrika, wurden hier wieder angesiedelt, im Tausch gegen einige tolle Rappen-Antilopen.

Buffalo Zambia

Old Buffalo: Wo es keine Löwen gibt, so wie hier im Mosi oa Tunya Nationalpark, haben auch Büffel-Rentner noch einen schönen Lebensabend...

Von Süden her dringt das Gebrüll eines Löwen-Rudels über den Fluss. Immer wieder ein beeindruckender Sound.

Drüben liegt Zimbabwe und der dortige Victoria Falls-Nationalpark. Allerdings gab es hier auf zambischer bei der Etablierung des Parks keine Grosskatzen mehr.

Und der Zambezi hält diese von der Wiedereinwanderung ab. Katzen sind eben doch wasserscheu.

Auf eine Wiedereinsetzung durch den Menschen wird ebenfalls verzichtet, dazu ist man zu nahe an Dörfern und Siedlungen.

Und ausserdem schont die Abwesenheit der Löwen den Wildbestand hier im Park doch ganz beträchtlich.

Fazit:

Der Mosi oa Tunya Nationalpark bei Livingstone ist eine ideale Ergänzung, wenn man sich hier die sagenhaften Victoria Wasserfälle ansieht.


Es ist ein durchaus interessanter Park, mit tollen Panoramen am Zambezi-Ufer und dort auch mit schönem Baumbestand.

Durch die nicht zu grossen Ausdehnungen des Parkes hat man sehr gute Chance, Elefanten, Büffel, Nashörner und Zebras, Giraffen sowie Antilopen während nur eines Game Drives zu sehen.


Grosskatzen wie Leopard und Löwen gibt es hier allerdings nicht.


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