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AFRIKA aktuell - Das Safari und Tourismus Magazin für Reisen zu den Nationalparks in Sambia wie Zambia und Süd-Ost-Afrika
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Zambia Reise Reportagen
Mit dem Motorboot auf dem Oberen Zambezi in Zambia: Sundowner im Fluss der Hippos
von Ludwig Schadhauser, Publisher AFRIKA aktuell
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Gleissend goldenes Licht erwartet uns bei der Einfahrt in einen der Rock Channels des Zambezi
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Der Obere Zambezi ist bereits ein mächtiger Fluss. Je nach Wasserstand präsentiert er sich kilometerbreit und mit bei hohem Pegel beeindruckender blau-silbriger Oberfläche, die zielstrebig gen Katarakte treibt und dabei einige Inselchen umspült.
Sinkt das Wasser, wird er zum jungen Wilden, gibt er Sandbänke und Felslabyrinthe frei, bilden sich Kanäle und sogar eher ruhige Lagunen.
Weiter unten, kurz vor den Katarakten, wartet mittlerweile bereits eine ganze Flotte von Booten auf die Touristen, um diesen einen sogenannten Sundowner, also den Drink zum Sonnenuntergang zu spendieren. Unter der Masse der Anbieter leidet also auch etwas die Romantik, ein Landgang ist dabei ebenfalls nicht vorgesehen.
Wir sind daher etwas stromauf gezogen, zur Sussi&Chuma Lodge, wo der Fluss noch Abgeschiedenheit und Ruhe verspricht.Auch das Motorboot mit dem geringen Tiefgang und nur maximal Platz für sechs Personen eröffnet Individualismus, denn erstens hat man nicht zwanzig andere um sich, und zweitens kommt man mit den starken Aussenbordern hier an unvergleichlich schöne Eckchen, die sonst nur Kajak-Fahrer und Kanuten erreichen würden.
Lasset die Fahrt beginnen. Also gut. Man wählt seine Drinks, diese werden samt einigen Snacks in der geräumigen Kühlbox verstaut und an Bord gebracht. Kamera nicht vergessen, bzw. das Fernglas. Denn deie Bootsfahrt ist praktisch zunächst einmal, bei noch gutem Licht, ein Game Drive auf dem Wasser.
Fischadler, Ibisse, Reiher, Königsfischer (in Afrika gibt es 11 der 13 Arten zu denen auch unser Eisvogel zählt), Nilgänse und Schlangenhalsvögel ein El Dorado für Bird-Watcher.
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Die Farben der Sonne...
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Garniert wird dieser Cocktail aus Federpracht durch grummelnde Hippos, durch Elefanten, die sich die Inseln erschwommen haben und durch Krokodile stattlicher Masse, die zur Sicherheit lieber von der sonnigen Sandbank zurück ins Wasser gleiten.
Das Boot kämpft sich mit Vehemenz durch einige Rapids, die Stromschnellen und erreicht dann einen ganz speziellen Flussabschnitt.
Der relativ niedrige Wasserstand gibt hier Kanäle frei, die sich ins Gestein eingetieft haben.
Man fährt also per Boot durch enge Gassen, und wenn es eine Gondel wäre, um die Romantik nun vollends herbeizuzitieren, könnte man in Venedig sein.
An einer geeigneten Stelle mit toller Sicht nach Westen legt das Boot an. Man bekommt, stilvoll ist natürlich der G&T, der Gin & Tonic, seinen Sundowner-Drink gemixt und fixiert den Blick gen Sonne, die sich jeden Abend wieder, aber auch jeden Abend wieder anders von Afrika verabschiedet.
Und hier tut sie dies in absoluter Stille und völlig ungestört. Ein einziger Genuss...
Fazit:
Wer seinen Afrika-Aufenthalt und die Victoria Wasserfälle geniessen möchte, sollte sich, zumindest für 1-2 Nächte, auch einmal ein Luxus-Objekt gönnen.
Die dort mit inbegriffenen Aktivitäten machen das Leben doch um einiges schöner, wie zum Beispiel dieser sehr ungewöhnliche Sundowner einige Kilometer upstream.
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